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mit jugendlichem Ungestüm anfsprang; „'s ist ja Alles bis aufdie Spitze des Geweihes hinter dem Gebüsch verborgen!"
„Er ist ein Knabe!" sprach der Weihe, den Kopf schüttelndund sich znm Vater wendend. „Meint er, der Jäger könne, wenner einen Theil vom Thiere sieht, nicht sagen, wo das Uebrige zufinden ist?"
Er richtete sein Gewehr und war im Begriff, eine Probe derGeschicklichkeit abznlegen, die er so sehr an sich schätzte, da fuhrder Krieger mit der Hand nach der Waffe und sagte:
„Hawk-eye! hast du Lust, mit den Maquas zu fechten?"
„Diese Indianer kennen die Wälder wie durch Instinkt!"versetzte der Kundschafter, indem er seine Büchse sinken ließ undsich abwendete wie Einer, der sich eines Jrrthnms überwiesen sieht.„Ich muß den Bock deinem Pfeil überlassen, Uneas, oder wir töd-ten das Thier, nur um die Diebe, die Irokesen, damit zu füttern."
Kaum hatte der Vater diese Aufforderung mit einer aus-drucksvollen Bewegung der Hand begleitet, so warf sich Uneas zuBoden und näherte sich mit vorsichtigen Bewegungen dem Thiere.Als er nur noch wenige Klafter von dem Verstecke entfernt war,legte er mit größter Sorgfalt einen Pfeil ans den Bogen, unddas Geweih bewegte sich, als ob sein Besitzer Unrath witterte.Im nächsten Augenblick schwirrte der Bogen, ein weißer Streiffuhr in das Gebüsch, und der verwundete Rehbock stürzte ansseinem Schntzorte zu den Füßen des verborgenen Feindes. DemGeweih des wüthenden Thieres ausweichend, sprang Uneas aufdie Seite und stach ihm das Messer durch die Kehle, der Reh-bock stürzte an den Rand des Flusses und fiel zu Boden, indemer die Wasser mit seinem Blute röthete.
„Das nenn' ich Jndianergeschick!" sprach der Kundschafter,vor sich hin lachend, mit großem Wohlgefallen; „und 's war einartiger Anblick! obschon der Pfeil nur in die Nähe geht und derNachhülfe des Messers bedarf."
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