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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
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Vater, mehrere Augenblicke hindurch ward keine Frage gethan,noch eine Antwort gegeben, da Jeder den Moment zu erwartenschien, wo er sprechen könnte, ohne weibische Neugierde oder kin-dische Ungeduld zu verrathen. Der Weiße schien ihr Beispielnachznahmen, zog seine Hand von der Buchse zurück und bliebgleichfalls still und in sich gekehrt. Endlich wandte Chingach-gook seine Angen langsam nach seinem Sohn und fragte:

Wagen die Maquas, die Spuren ihrer Moccasins diesenWäldern einzudrnckcn?"

Ich war ihnen auf der Fährte," antwortete der junge In-dianer,und weiß, daß ihrer so viele sind, als Finger an meinenzwei Händen; aber sie liegen wie Feiglinge verborgen."

Die Diebe sind ans der Lauer nach Skalpen und nach Beute?"sprach der Weiße, den wir mit seinen Begleitern Hawk-cye nen-nen wollen. Der rührige Franzmann Montcalm wird seine Spionenoch bis in unser Lager schicken, aber er soll erfahren, welchenWeg wir nehmen."

Genug!" versetzte der Vater, sein funkelndes Auge nach dernntergehenden Sonne gerichtet;sie sollen vertrieben werden, wiedas Wild ans den Büschen. Hawk-cye, wir wollen zu Nachtessen und morgen den Magnas zeigen, daß wir Männer sind."

Ich bin zu dem Einen, wie zu dem Andern bereit; aberum mit den Irokesen zu kämpfen, muß man sie in ihrem Versteckefinden, und um zu essen braucht man ein Wild sprich vomTeufel und er ist nicht weit von dir; da bewegt sich ein Paar derstärksten Geweihe, die ich dieses Jahr gesehen habe, hinter denBüschen den Hügel hinab. Nun, Uncas," fuhr er halb flüsterndfort, indem er vor sich hin lachte, wie Jemand, der gelernt hat,ans seiner Hut zu sein,ich wette mein Horm, dreimal mit Pul-ver gefüllt, gegen einen Wampumfnß, daß ich ihn zwischen denAngen und näher dem rechten als dem linken Auge nehme."

Es kann nicht sein!" sprach der junge Indianer, indem er