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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
Entstehung
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Adern, wo es immer verbleiben soll. Die Holländer landeten nndgaben meinem Volke das Fenerwaffer; sie tranken, bis Himmelund Erde sich zn berühren schienen, nnd wähnten in ihrer Thor-heit, sie hätten den großen Geist gefunden. Dann mußten sievon ihrem Lande scheiden. Schritt vor Schritt wurden sie zurückvon den Gestaden getrieben, bis ich, der ich ein Häuptling undSagamore bin, die Sonne nie anders als durch die Bäume habescheinen sehen; und noch nie Hab' ich die Gräber meiner Väterbesucht!» .

Gräber bringen das Gemüth in feierliche Stimmung," be-merkte der Kundschafter, merklich gerührt von dem ruhigen Lei-den seines Begleiters,und oft helfen sie Einem zn guten Ent-schlüssen. Ich für mein Theil versehe mich dazu, daß meine Ge-beine einstens nnbegraben bleiben, um in den Wäldern zn bleichen,oder von den Wölfen zerrissen zn werden/ Aber wo finden sichDiejenigen deines Geschlechtes, welche vor so vielen Sommernzn ihren Verwandten nach dem Delaware gekommen sind?"

Wo sind die Blüthen jener Sommer! gefallen, Einer nachdem Andern: denn Alle von meiner Familie sind, wie die Reihean sie kam, in das Land der Geister hinübergegangen. Ich steheoben auf dem Berg und muß in's Thal hinab; und wenn Uncasmeinen Fnßstapfen folgt, so ist keiner mehr übrig vom Blut derSagamoren: denn mein Knabe ist der lebte Mohikaner."

Uncas ist da!" sprach eine andere Stimme in denselben sanftenKehllauten, dicht bei ihm;wer fragt nach Uncas?" Der Weißefuhr bei dieser plötzlichen Unterbrechung mit seinem Messer aus derledernen Scheide nnd machte eine unwillkürliche Bewegung mitder Hand nach seiner Büchse; der Indianer aber saß ruhig da,ohne den Kopf nach den unerwarteten Tönen umzuwenden.

Im nächsten Augenblick schritt ein junger Krieger mit geräusch-losem Tritt zwischen ihnen durch und sehte sich an das Ufer desreißenden Stromes. Kein Laut der Ueberraschung entfuhr demDer letzte Mohikan. 3