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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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doch der stärkste Lauf, in den er sie bringen konnte, ein leichterGalopp mit den Hinterbeinen, in welchen die vorderen nur inzweifelhaften Momenten mit einstimmten, gemeinhin aber sich be-gnügten, einen hüpfenden Trott einznhalten. Vielleicht brachte derschnelle Wechsel dieser Bewegungen eine optische Täuschung hervor,welche die Kräfte des Thiers scheinbar vergrößerte. Denn so vielist gewiß, daß Heyward, der doch ein scharfes Auge für die Verdiensteder Pferde hatte, bei allem Scharfsinn nicht im Stande war, zuentscheiden, durch welcherlei Bewegung sein Verfolger die Krüm-mungen des Weges mit so ausdauernder Kühnheit znrücklcgte.

Der Eifer und die Bewegungen des reitenden Theils warennicht minder merkwürdig, als die seines Noffes. Bei jedem Wech-sel der Evolutionen des Letztem erhob der Erstem seine hagereGestalt in den Bügeln, und bewirkte durch die ungebührlicheVerlängerung seiner Beine ein so plötzliches Wachsen und Zu-sammensinken seiner Gestalt, daß jede Vermuthung über seineeigentlichen Dimensionen vereitelt wurde. Fügen wir noch dieThatsache hinzu, daß durch den einseitigen Gebrauch des Spornseine Seite der Mähre sich schneller zn bewegen schien, als dieandere, und daß die mißhandelte Flanke durch unablässige Schlägemit dem buschigen Schwänze bezeichnet ward, so haben wir dastreue Bild von Roß und Mann.

Die Runzeln, welche sich um die schöne, offene nnd männlicheStirn Heyward's gesammelt hatten, glätteten sich allmählig nndum seine Lippen kräuselte ein leichtes Lächeln, als er den Fremdenbetrachtete. Alice strengte sich nicht eben an, ihre Heiterkeit znunterdrücken, nnd selbst das schwarze, sinnige Auge Cora's er-glänzte von einer Laune, welche mehr Gewohnheit als die augen-blickliche Stimmung seiner Gebieterin zn bewältigen schien.

Suchen Sie Jemand?" fragte Heyward, als der Andere nahegenug gekommen war, um seine Eile zn mäßigen;ich hoffe,Sie sind kein Unglücksbote."