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Cora genannt worden war. Die Diener ninßtcn vorher ihre Wei-sungen erhalten haben, denn statt mit in das Dickicht cinzndrin-gen, folgten sie ans der Heerstraße der Kolonne, eine Maßregel,welche nach Heywards Angabe der Scharfsinn ihres Führers an-gerathen hatte, nm nicht zu viel Spuren von sich zu hinterlassen,für den Fall, daß die Canadischen Wilden sich etwa so weit demHeere voraus in Hinterhalt legten. Mehrere Minuten lang er-laubte der verschlungene Weg keine weitere Unterhaltung. Jetztaber gelangten sie ans dem breiteren Saume des Unterholzes, dassich die Heerstraße entlang erstreckte, unter das hohe und dunkleBogendacb der Waldbänme. Hier war ihr Vordringen wenigerunterbrochen, und sobald der Führer merkte, daß die Damen überihre Pferde freier verfügen konnten, schlug er einen stärkeren trott-artigen Schritt an, der die sicherfüßigen Thiere in einen schnel-len, aber leichten Paß versetzte. Der junge Mann hatte sich um-gewcndet, um mit der schwarzäugigen Cora zn sprechen, als ihnentfernte Hnsschläge, die über die Wurzeln des holperigen Wegeshinter ihnen daher stampften, veranlaßten, sein Schlachtroß an-znhalten. Auch seine Begleiterinnen hielten in demselben Augen-blick ihre Zügel an, die ganze Partie machte Halt, nm Aufschlußüber die unerwartete Unterbrechung zn erhalten.
In wenigen Augenblicken sah man ein Füllen wie einen Dam-hirsch durch die geraden Fichtenstämme schlüpfen nnd gleich daraufdie Person des nnbehülflichen Mannes, den wir in dem vorigen Kapitelbeschrieben haben, znm Vorschein kommen, wie er sein mageres Thierzn so viel Eile antrieb, als dieses ertragen konnte, ohne daß es zueinem förmlichen Sturze kam. Bis jetzt war diese Persönlichkeit derBeobachtung unserer Reisenden entgangen. Besaß er die Macht,das Auge des Wanderers zu fesseln, wen» er zn Fuß die volleGlorie seinerKörperhöhe entfaltete, so mußte die Grazie des Reitersdie gleiche Aufmerksamkeit erregen. Trotz der beständigen Thätig-keit der einen bewaffneten Ferse gegen die Seite seiner Stute, warDer letzte Mvhikan. 2