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1 (1853) Der letzte Mohikan : eine Erzählung aus dem Jahre 1757
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Ja gewiß," enviederte der Fremde, indem er fleißigen Gebrauchvon seinem dreieckigen Castor machte, nm eine Circnlation in dergeschlossenen Luft des Waldes zu bewirken, und seine Zuhörer inZweifel ließ, ans welche der Fragen des jungen Mannes er ant-wortete. Als er jedoch sein Gesicht abgekühlt hatte und wieder zuAthcm gekommen war, fuhr er fort:ich höre, Sie reiten nachWilliam Henry, und da ich ebendahin reise, so schloß ich, gute Ge-sellschaft wurde mit den Wünschen beider Parteien znfammentreffen."

Sie scheinen das Vorrecht der entscheidenden Stimme zuhaben," enviederte Heyward;wir sind unser drei, und Sie ha-ben Niemand, als sich selbst zu Rath gezogen."

Gewiß. Das Erste, worüber wir im Reinen sein müssen, sind wirselbst. Ist man dessen gewiß und wo Weiber mit im Spielsind, ist dies nichts Leichtes so ist das Nächste, dem Entschlüssegemäß zu handeln. Ich suchte Beides zn thnn und hier bin ich."

Wenn Sie nach dem See reisen," versetzte Hcyward stolz,dann sind Sie nicht auf dem rechten Wege, die Straße liegtwenigstens eine halbe Meile hinter uns."

So ist es," enviederte der Fremde, durch den kalten Empfangnicht entmuthigt.Ich habe mich in Edward eine Woche anfge-halten, und müßte stumm sein, wenn ich mich nicht nach demWeg, den ich zn nehmen habe, erkundigt hätte; und wäre ichstumm, so hätt's auch mit meinem Beruf ein Ende."

Er lächelte vor sich hin, wie Einer, dem die Bescheidenheit ver-bietet, seine Bewunderung über einen zum Besten gegebenen, denZuhörern aber unverständlichen Witz offen darznlegen, und fuhrdann fort:Es ist nicht klug bei Leuten von meinem Beruf, mitdenen, welche sie zn unterrichten haben, sich zu gemein zn machen;deshalb folge ich nicht dem Heereszng; zudem glaube ich, daß einGentleman Ihres Standes am besten zn reisen weiß, und habemich daher entschlossen, Ihnen Gesellschaft zn leisten, damit derWeg durch gegenseitige Mittheilnng unterhaltender werde."

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