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5 (1838) Immanuel Kant's Metaphysik der Sitten : in zwei Theilen, Rechtslehre, Tugendlehre, nebst den kleineren Abhandlungen zur Moral und Politik
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433
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Defülitivartikel zum ewigen Frieden. HI. Act. 433

für sie Länder, die Keinem angehörten; denn die Einwohner rechne-ten sie für nichts. In Ostindien (Hindustan) brachten sie unterdem Vorwände blos beabsichtigter Handelsniederlagen fremde Krieges-völkcr hinein, mit ihnen aber Unterdrückung der Eingeborncn, Auf-wiegelung der verschiedenen Staaten desselben zu weit ausgebreite-ten Kriegen, Hungersnoth, Aufruhr, Treulosigkeit, und wie dieLitanei aller Uebel, die das menschliche Geschlecht drücken, weiterlauten mag.

China*) und Japan (Nipon), die den Versuch mit solchen

*) Um dieses große Reich mit dem Namen, womit cs sich selbst benennt,zu schreiben, (nämlich China, nicht Sina, oder einen diesem ähnlichen Laut,)darf man nur 6enrg!i liliet. x»g. 651654, vornehmlich biot» 6

unten, Nachsehen. Eigentlich führt cs, nach des Petersburg. Prof. Fi-scher Bemerkung, keinen bestimmten Namen, womit cs sich selbst benennt";der gewöhnlichste ist noch der des Worts 1i!n, nämlich Gold, (welches die Tibe-taner mit 8cr ausdrücken,) daher der Kaiser König des Goldes (dcö herr-lichsten Landes von der Welt) genannt wird, welches Wort wohl im Reicheselbst wie LIU» lauten, aber von den italienischen Missionarien (des Guttural-buchstabens wegen) wie Ui» ausgesprochen sein mag. Hieraus ersieht mandann, daß das von den Römern sogenannte Land der Ser er Chinawar, die Seide aber über G roß - Tibet, (vcrmuthlich durch Klein-Tibet und die Bucharei über Persien, so weiter) nach Europa geför-dert worden, welches zu manchen Betrachtungen über das Alterthum die-ses erstaunlichen Staats, in Vergleichung mit dem von Hindustan, beider Verknüpfung mit Tibet, und durch dieses mit Japan hinleitet; in-dessen daß der Name Sina oder Tschina, den die Nachbarn diesem

Lande geben sollen, zu nichts hinführt.-Vielleicht läßt sich auch die

uralte, obzwar nie recht bekannt gewordene Gemeinschaft Europens mit Tibetaus dem, was uns Hesychius hievon aufbehalten hat, nämlich dem ZurufLo>-! O^-r«! (U»»x >Omz>»x) des Hierophanten in den Eleusinischcn Geheim-nissen erklären. (S. Reise des jüngeren Anacharsis, 5ter Thcil, S. 447 u. f.)Denn nach Oeorgü 4Iz>I>. 1U>ot. bedeutet das Wort lloucioa Gott, welcheseine auffallende Aehnlichkeit mit U»»x hat. 1>»Ii-ci» (ll>. x. 520), welchesvon den Griechen leicht wie i>»» ausgesprochen werden konnte, z>r«ui»Ig»torlegis, die Lurch die ganze Natur verthciltc Gottheit (auch 6e»ciesi genannt,z>.177).Om aber, welches 1.»llrore durchbe»e<Uet»s, gesegnet, übcrsetzt,kann,auf die Gottheit angewandt, wohl nichts Anderes, als den S eligg cp riese-nen bedeuten, z>- 507. Da nun P. Franz. Horatsius von den Tibeta-nischen Shama's, die er oft befrug, was sie unter Gott ((wncioa) ver-ständen, jederzeit die Antwort bekam:cs ist die Versammlung allerHeiligen", (d. i- der seligen, durch die Lamaische Wiedergeburt, nach vie-len Wanderungen durch allerlei Körper, endlich in die Gottheit zurückge-Kant s. W- V- 28