Vorrede.
IS»
^ ^«iil ^
7 '^.^
«.
Hm zu hj.
'" M
^ krüül Tiiud,, !>> iizvit ^>
! keE ßr kid dM- U«! 7 !«!lm 8 rLi rLtE> KM T-zei^-.sie, «dP.'
!ia «h«üj siÄU «ir!,
K»kN!> "> ^
Pflichtimperativ, und dessen Anwendung auf moralische Beurtheilungseiner Handlungen sokratisch zu katechisiren versucht. — DerVortrag desselben (die Technik) darf eben nicht allemal meta-physisch und die Sprache nicht nothwendkg scholastisch sein, wennjener den Lehrling nicht etwa zum Philosophen bilden will. Aberder Gedanke muß bis auf die Elemente der Metaphysik zurück-gehen, ohne die keine Sicherheit und Neinigkeit, ja selbst nicht ein-mal bewegende Kraft in der Tugendlehre zu erwarten ist.
Geht man von diesem Grundsätze ab, und fängt vom patho-logischen, oder dem reinästhetischen, oder auch dem moralischen Ge-fühl (dem subjectivpraktischen statt des objectiven), d. i. von derMaterie des Willens, dem Zweck, nicht von der Form desselbend. i. dem Gesetz an, um von da aus die Pflichten zu bestimmen;so finden freilich keine metaphysischen Anfangsgründe derTugendlehre Statt, — denn Gefühl, wodurch cs auch immer erregtwerden mag, ist jederzeit physisch. — Aber die Tugendlehre wirdalsdenn auch in ihrer Quelle, einerlei ob in Schulen, oder in Hör-sälen u. s. w. verderbt. Denn es ist nicht gleichviel, durch welcheTriebfedern als Mittel man zu einer guten Absicht (der Befolgungaller Pflicht) hingcleitet werde.-Es mag also den orakel-
mäßig oder auch geniemäßig über Pflichtenlehre absprechcndenvermeinten Weisheitslehrern Metaphysik noch so sehr anekeln; soist es doch für die, welche sich dazu aufwerfen, unerläßliche Pflicht,selbst in der Tugendlehre zu jener ihren Grundsätzen zurückzugehen,und auf ihren Bänken vorerst selbst die Schule zu machen.
Man muß sich hiebei billig wundern: wie es, nach allenbisherigen Läuterungen des Pflichtprincips, sofern es aus reinerVernunft abgeleitet wird, noch möglich war, es wiederum aufGlückseligkeitslehre zurückzuführen; doch so, daß eine gewissemoralische Glückseligkeit, die nicht auf empirischen Ursachen beruhte,zu dem Ende ausgedacht worden, welche ein sich selbst widerspre-chendes Unding ist. — Der denkende Mensch nämlich, wenn er über