Der alte Man» schüttelte den Kopf, fuhr mit der Hand überseine Silberlocke» nnd crwiederte mit einer Miene demüthigerErgebung:
„Nein; ich bin allein auf der Welt!"
„Dn hättest beifügen sollen, Kapitän Dnnwovdie," rief seinnnbekümmerter Kamerad, „wenn dn Eins oder das Andere anffin-den könntest; denn unsere halbe Armee zieht abwärts, nnd ist viel-leicht jetzt schon unter den Mauern des Forts Georg, um etwasaufznfinden, das, wie wir wissen, doch ganz anderswo liegt."
Der Greis blieb plötzlich stehen nnd blickte aufmerksam voneinem seiner Gefährten ans den andern. Die beiden Krieger, welchedieses bemerkten, hielten gleichfalls an.
„Habe ich recht gehört?" begann der Fremde, indem er dieHand als Schirm gegen die Strahlen der Abendsonne über dieAngen brachte. „Wie nannte er Sie?"
„Mein Name ist Wharton Dnnwvodie," versetzte der jungeMann lächelnd.
Der Fremde winkte ihm schweigend, den Hut abznnehmen, worinauch der Jüngling willfahrte; die seidenartigen Locken wehte» imWinde nnd enthüllten den Blicken des Greises das ganze geistvolleAntlitz des Offiziers.
„Ganz wie unser Vaterland," rief der alte Mann tief er-griffen; „durch die Zeit veredelt. Gott hat Beide gesegnet!"
„Warum starrst dn so, Lieutenant Mason?" rief Kapitän Dnn-woodie mit einem leichten Lächeln. „Dn zeigst mehr Erstannen,als vorhin, wo dn der Wasserfälle ansichtig wurdest."
„Ach was — Wasserfälle! die sind etwas für einen Mondschein-spaziergang deiner Tante Sara nnd des lustigen, alten Hagestol-zen, des Obristen Singleton; ein Bursche meines Gleichen ist nieverwundert, als wenn ihm etwa eine solche Rnhrscene wie dieseaufstößt."
Die heftige Aufregung in dem Benehmen des Fremden per-