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so lange mir Gott etwas gibt, will ich cs gerne mit einem Mannetheilen, der so edel denkt und handelt. Wenn Euch Krankheit oderMangel heimsuchcn, und der Friede einmal unsere Muhen gekrönthat, so sucht die Thnrc des Mannes, der so oft unter dem NamenHarper mit Euch zusammen kam; er wird dann nicht crröthen,Euch an seinem heimischen Herde willkommen zu heißen!"
„Ich brauche nur wenig für dieses Leben," sagte Harvey. „Solange mir Gott Gesundheit und einen ehrlichen Erwerb angedcihenlaßt, kann ich in diesem Lande nie Mangel leiden. Aber das Be-wußtsein, Euer Excellenz znm Freunde zu haben, ist ein Segen,den ich höher anschlage, als alles Gold der englischen Schatzkammer."
Der General versank eine Weile in tiefes Sinnen. Dann ginger zu dem Pulte, schrieb einige Zeilen ans ein Blättchen Papierund gab es dem Hausirer.
„Ich muß glauben," sagte er, „daß die Vorsehung dieses Landzu etwas Großem und Herrlichem bestimmt hat, wenn ein solcherPatriotismus die Herzen seiner geringsten Bürger erfüllt.' EinemGemüthe, wie das Enrige, muß es etwas Schreckliches sein, mitdem Brandmale eines Feindes der Freiheit in das Grab zu steigen.Aber Ihr wißt, daß manches Leben als Opfer fallen müßte, wennEuer wahrer Charakter kund würde. Es ist unmöglich, Euch jetztGerechtigkeit widerfahren zu lassen, aber ich kann Euch ohne Furchtdieses Zeugnis; anvertranen. Wenn wir uns ja nicht wieder begeg-nen sollten, so kan» es vielleicht Euer» Kindern nützlich werden."
„Kinder!" rief der Hausirer. „Kann ich die Schmach meinesNamens auf eine Familie vererben?"
Der Offizier bemerkte die heftige Gemüthserrcgung des Krämersmit schmerzlicher Thcilnahme, und machte eine leichte Bewegungnach dem Golde, die jedoch durch de» immer noch unverändertenAusdruck in dem Gesichte seines Gefährten angehalten wurde.Harvey, der seine Absicht bemerkt hatte, schüttelte den Kopf undfuhr gelassener fort: