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Füßen des Kramers nieder, wo er wahrend der übrigen Bespre-chung »»beachtet liegen blieb. Der General warf einen festenBlick ans das Gesicht seines Gefährten nnd fnhr fort:
„Manche Gründe konnten mich hiezu bestimmen, die sich aufEuch nicht anwenden lassen. Unsere Stellung ist eine ganz ver-schiedene. Ich bin bekannt als der Anfübrer von Armee», aberIhr müßt mit dem Makel eines Vaterlandsfeindes in's Grab stei-gen. Bedenkt, daß der Schleier, der Euer» wahren Charakterumhüllt, erst nach Jahren — vielleicht nie gelüftet werden darf."
Birch ließ das Gesicht wieder sinken, aber es lag kein Nach-geben der Seele in dieser Bewegung.
„Ihr werdet bald alt sein. Die Blüthezeit Eurer Tage istbereits vorüber. Was habt Ihr dann, Euer Leben zn fristen ?"
„Dieses!" sagte der Hansirer, nnd streckte die von der Arbeitgebräunten Hände aus.
„Sie können Euch aber den Dienst versagen; nehmt Euchwenigstens davon einen Nothpfennig für's Alter. Denkt an dieGefahren und Mühseligkeiten, welche Ihr dnrchgemacht habt. Ichhabe Euch bereits gesagt, daß die Ehre von Männern,, die in deröffentlichen Achtung hoch stehe», von Euerer Verschwiegenheit ab-hängt. Wie kann ich ihnen Euere Treue verbürgen?"
„Sagen Sie ihnen," versetzte Birch näher kommend, wobei ermit dem Fuß unwillkürlich ans den Beutel trat, „sagen Sie ihnen,daß ich das Gold nicht nehmen wollte."
Die ernsten Züge des Offiziers schmolzen zn einem Lächeln desWohlwollens, nnd seine Hand drückte die des Hausirers.
„Jetzt kenne ich Euch in der That. Zwar dauern dieselbenGründe noch fort, welche mich bisher nöthigten, Euer schätzbaresLeben der Gefahr ansznsetzcn, nnd mich hindern, Eurem Charak-ter offene Gerechtigkeit widerfahren zn lassen, aber im Geheimenkann ich immer Euer Freund sein. Versäumt es nicht, zu mirEure Zuflucht zn nehmen, wenn Ihr in Nvth oder Elend seid —