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Doktor Sitgreaves, Wachtmeister Hollister und Betty Flanaganein wenig abseits auf einem trockenen Felsen saßen, ans den Letz-tere einige Bettdecken gebreitet hatte. Lawton streckte seinenriesigen Körper an der Seite des Wundarztes nieder, warf denMantel um sich, stützte den Kopf auf eine Hand, und schien sichganz in die Betrachtung des Mondes zu vertiefen, der durch dieWolken hinglitt. Der Sergeant saß ans Respekt vor dem Wund-arzt aufrecht, und die Waschfrau erhob je zuweilen den Kopf,wenn es galt, einige ihrer Lieblingsmaximen zn verfechte», woraufsie sich wieder auf eines ihrer Branntweinfässer znrücklehnte undvergeblich einznschlafen versuchte.
„Also, Sergeant," fuhr Sitgreaves in einer begonnenen De-monstration fort, „wenn Ihr aufwärts haut, so verliert der Hiebdie Zugabe Eurer eigenen Schwere, und wirkt daher wenigerzerstörend, ohne daß der wahre Zweck des Krieges, den Feindwehrnnfähig zn machen, verfehlt würde."
„Pah! pah! liebes Wachtmeisterchen," sagte die Waschfrau,indem sie den Kopf von der Decke anfrichtete, „was liegt denndaran, wenn man Einen in der Schlacht auf's Leben trifft? Er-weisen denn Einem die Neg'ler auch Schonung, wenn es an einFechten geht? Fragt den Kapitän Jack dort, ob das Land seineFreiheit erringen wird, wenn die Jungen nicht mit aller Machtznhanen. Ich möchte nicht, daß sie dem Whisky eine solche Un-ehre anthäten."
„Es läßt sich von einem so unverständigen Weibsbild wie Ihr,Frau Flanagan, nicht erwarten," versetzte der Wundarzt mit einerRuhe, welche seine Verachtung gegen Betty nur noch deutlicheranssprach, „daß Ihr die Unterscheidungen des wnndärztlichen Wis-sens begreift; auch versteht Ihr nichts von der Führung des Sä-bels; es würden Euch also ganze Abhandlungen über den verstän-digen Gebrauch dieser Waffe weder in der Theorie noch in derPraxis etwas nützen."