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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Peyton sich einigermaßen für die heilige Handlung vorbereitethatten, gestattete Letztere, daß znm Vollzug der Ceremonie ge-schritten wurde.

Franziska hatte die Uhr unmittelbar vor den Augen, »nd warfmanchen ängstlichen Blick auf den Zeiger. Bald aber fesselte diefeierliche Rede des Priesters ihre ganze Aufmerksamkeit, und ihrGeist ward von den inhaltschweren Gelübden, welche sie abznlegcnhatte, hingcnommen. Der Traunngsakt war bald vorüber, undals der Geistliche mit der Einsegnungsformel schloß, zeigte dieUhr Neun. Dies; war die Zeit, welche Harper als nöthig bezeich-net hatte, und Franziska war es, als ob auf einmal eine Cent-nerlast ihrer Brust entnommen würde.

Dunwoodie schloß sie in seine Arme, machte der guten Tanteimmer wieder aufs Neue sein Kompliment, und schüttelte wieder-holt Herrn Whartvn und dem Geistlichen die Hand. Inmittendes Gefühls von Seligkeit ließ sich ein Pochen an der Thüre ver-nehmen. Sic wurde geöffnet und Mason zeigte sich in derselben.

Wir sind im Sattel," sagte der Lieutenant,und wenn Sienichts dagegen haben, will ich vorausreitcn. Da Sie so gut be-ritten sind, können Sie »ns mit Muße einholen."

Ja, ja, Kamerad lassen Sie anfbrecheu," rief Dnnwoo-dic, dem dieser Vorwand, noch ein wenig zu bleiben, äußerst ge-legen kam.Ich werde Sie beim ersten Rastorte erreichen."

Der Lieutenant entfernte sich, um den Befehl in Vollzug zusetzen. Whartvn und der Geistliche folgten ihm.

Nun, Peyton," sagte Franziska,du gehst jetzt in der Thatfort, um eiueu Bruder aufznsuchen, und ich bin überzeugt, daß ichnicht nöthig habe, dir Sorge für ihn anzucmpfehlen, wenn duihn unglücklicherweise finden solltest."

Sage glücklicher Weise," rief der junge Mann,denn ichhabe mir vvrgenommen, daß er noch auf meiner Hochzeit tanzensoll. Könnte ich ihn nur für unsere Sache gewinnen, denn es ist