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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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die Sache seines Vaterlandes! Ich würde weit freudiger fechten,Franziska, wenn mir dein Bruder zur Seite stunde."

O, sprich nicht davon! Du weckst schreckliche Gedanken inmeiner Seele."

Ich will nicht mehr davon sprechen," versetzte der Neuver-mählte;aber ich muß dich jetzt verlassen. Je früher ich gehe,Franziska, desto früher werde ich wieder znrnckkchren."

Man hörte jetzt den Huftritt eines Pferdes sich dem Hausenähern, und Dnnwoodie verabschiedete sich eben von seiner Gattinund ihrer Tante, als seine Ordonnanz einen Offizier in's Zim-mer führte.

Dieser trug die Uniform eines Adjutanten, und der Major er-kannte in ihm sogleich einen Offizier vvn Washingtons Generalstab.

Major Dnnwoodie," sagte er nach einer Verbeugung gegendie Damen,der Obergeneral hat mich beauftragt, Ihnen diesesSchreiben zu überbringen."

Nachdem er seiner Botschaft entledigt, verabschiedete er sichunmittelbar wieder, unter dem Vorwände des Dienstes.

Das gibt in der That der ganzen Angelegenheit eine uner-wartete Wendung," rief der Major;aber ich sehe klar in derSache, Harper hat meinen Brief erhalten, und mir fühlen be-reits seinen Einfluß."

Sind es Neuigkeiten, die ans Heinrich Bezug haben?" fragteFranziska hastig, indem sie an seine Seite eilte.

Hört, und ihr sollt selbst urtheilen."

Sir!

Nach Empfang des Gegenwärtigen werden Sie Ihre Schwa-dron znsammenziehen, um der Truppenabtheilnng, welcheder Feind zur Bedeckung seiner Fonragirer ansgesendet hat,morgen früh nm zehn Uhr auf den Höhen von Croton zubegegnen, wo Sie ein Regiment Fußvolk zu Ihrer Unter-stützung antreffen. Die Flucht des englischen Spions ist