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unfern Gefühlen, Peyton. Gewiß, Sie können sich über HeinrichsEntkommen nur freuen!"
„Es war keine Gefahr mehr zu befürchten. Er hatte HarpersVersprechen, und das Wort dieses Mannes darf nie beanstandetwerden. O Franziska, Franziska! Wenn Sie diesen Mann kenn-ten, so würden Sie nie ein Mißtrauen in seine Versicherung ge-setzt, und mir diese unselige Verlegenheit erspart haben!"
„Welche Verlegenheit?" fragte Franziska, die zwar seineninner» Kampf innig bemitleidete, aber doch jede Gelegenheit er-griff, um die Unterredung zu verlängern.
„Welche Verlegenheit? Bin ich nicht genöthigt, die Nachtdurch im Sattel zuzubringen, um Ihren Bruder wieder aufznfan-gcu, da ich doch hoffte, meiu Haupt mit dem beseligende» Bewußt-sein, zu seiner Rettung beigetragen zu haben, auf's Kissen legenzu können? Man zwingt mich ja, ein Feind zu scheinen, obgleichich mit Freuden meinen letzten Tropfen Blutes vergießen würde,wenn ich euch damit einen Dienst leisten könnte. Ich wiederholecs, Franziska — es war ein übereiltes, ein liebloses Beginnen— ein trauriger, recht trauriger Mißgriff!"
Franziska neigte sich zu ihm, und ergriff furchtsam seine Rechte,indes; sie ihm sanft mit der andern Hand die Locken aus der ge-brannten Stirne strich.
„Warum denn aber überhaupt gehen, lieber Peyton?" fragtesie. „Sie haben schon viel für das Vaterland gethan; es kannnicht ein solches Opfer von Ihren Händen fordern."
„Franziska! Miß Wharton!" rief der Jüngling aufspringendund im Zimmer auf und ab gehend, indeß ihm ob dieser Kränkungseines Pflichtgefühls die braune Wange glühte und das Augeleuchtete; „nicht das Vaterland — meine Ehre fordert dieses Opfer.Ist er nicht aus dem Gewahrsam meines eigenen Corps entflohen?Schon um deßwillcn hätte er mir diesen Schlag ersparen sollen.Aber wenn die Angen der Virginier sich auch durch List und Betrug