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Franziska und ihr Bruder, welcher glaubte, sein Begleiter seizu der Thüre hinausgegangen, fuhren noch einige Minuten fort,über Heinrichs gegenwärtige Lage zn sprechen, wobei das Mädcheneine schleunige Fortsetzung der Flucht für unbedingt nöthig erklärte,um Dunwovdie einen Vorsprung abzngewinncn, da dessen Pflicht-gefühl sonst kaum ei» Entrinnen hoffen lasse. Der Kapitän nahmsein Taschenbuch heraus, schrieb einige Zeilen mit dem Bleistift,und übergab das zusammengefaltete Papier seiner Schwester.
„Franziska," sagte er, „du hast dich in dieser Nacht als einWeib ohne Gleichen erwiesen. Wenn du mich liebst, so gib diesesPapier u»eröffnet an Dunwovdie, und denke, das; zwei Stun-den Frist mein Leben retten können."
„Ich will — ich werde; aber wozu der Verzug? Warumwillst du nicht gleich fliehen, und die kostbaren Augenblicke »»be-nützt entschwinden lassen?"
„Ihre Schwester hat recht, Kapitän Wharton," rief Birch,der indessen unbemerkt wieder cingetreten war: „wir müssen schnellaufbrechen. Hier sind einige Lebensmittel, welche wir auf demWege verzehren können."
„Aber wer wird dieses holde Wesen sicher nach Hanse bringen?"rief der Kapitän. „Ich kann meine Schwester nicht verlassen aneinem Orte, wie dieser."
„Verlasse mich! verlasse mich!" sagte Franziska; „ich werdewieder hinunterkommen,' wie ich heranfkam. Zögere nicht länger;du kennst weder meinen Muth, noch meine Kraft."
„Es ist wahr, ich habe dich nicht gekannt, thenres Mädchen;aber jetzt, da ich deinen Werth schätzen gelernt habe — kann ichdich hier allein lassen? — Nein, nimmermehr!"
„Kapitän Wharton," sagte Birch, indem er die Thüre'öffnete,„Sie können meinetwegen mit Ihrem Leben spielen, wenn Siederen mehrere haben. Ich habe nur eines und muß es erhalten.Soll ich allein gehen oder nicht?"