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ich darf von dem englischen Offizier nicht gesehen werden, sonstist Harvey's Leben verwirkt."
„Niimnermehr!" rief Franziska heftig, „Heinrich kann nie soniedrig denke», den Retter seines Lebens zn verrathen."
„Es ist kein Kinderspiel, um das es sich jetzt handelt, MistWhartvn: Menschenleben und Mcnschenglück hangen an dünnenFäden, und man darf Nichts dem Zufall überlassen, wogegen mansich wahren kann. Wüßte Sir Heinrich Clinton, daß der Hausirerunter solchen Umständen eine Verbindung mit mir unterhielt, sowürde das Leben dieses unglücklichen Mannes zum Opfer. WennSic daher ein Menschenleben werth halten und der Rettung IhresBruders eingedenk sein wollen, so seien Sie klug und verschwiegen.Geben Sie Beide» Nachricht von den im Thale getroffenen Maß-regeln und drängen Sie sie zum schleunigen Aufbruch. Wenn sievor Morgen die letzten Vorposten unserer Armee erreichen können,so will ich dafür Sorge tragen, daß ihnen Niemand mehr nach-sept. Es gibt für Dunwoodie bessere Geschäfte, als die Gefähr-dung des Lebens seines Freundes."
Harper rollte während dieser Worte die Charte sorgfältig wie-der zusammen, und steckte sie mit den anderen offenen Papierenin die Tasche. Wie er noch in dieser Weise beschäftigt war, ließsich die Stimme des Haustrers ungewöhnlich laut gerade überihren Häuptern vernehmen.
„Bleiben Sie nur auf diesem Wege, Kapitän Whartvn; Siekönnen dann im Mondscheine die Zelte sehen. Sie mögen immer-hin aufsitzen und reiten; ich habe hier ein Nest, das uns Beidebergen wird, und wo wir uns behaglich niederlasscn können."
„Und wo ist dieses Nest? Ich gestehe, daß ich die letzten zweiTage nur wenig gegessen habe, und ich sehne mich nach der Er-quickung, die Ihr mir in Aussicht stellet."
„Hm!" hustete der Hausirer, indem er seine Stimme nochmehr anstrengte — „hm — dieser Nebel hat mir eine Erkältung
Der Spion. 30