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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Wir können uns zwar ans Major Dnnwvodie's Freundschaftverlassen, aber seine Ehre ist ihm so heilig, daß daß unge-achtet seiner seiner Gefühle und seines Wunsches, uns zudienen er es für seine Pflicht halte» wird, meinen Bruder wie-der in Haft zu bringen. Außerdem glaubt er auch, keine Gefahrdarin zu sehen, da er sehr auf ihre Vermittlung vertraut."

Ans meine?" versetzte Harper, indem er verwundert anfblickte.

Ja, auf Ihre. Als wir ihm Ihre freundlichen Worte mit-thcilten, versicherte er uns Alle auf's Bestimmteste, daß Sie dieMacht und, wenn Sie es versprochen, sicher auch den Willenhätten, für Heinrich Begnadigung auszuwirken "

Sagte er noch mehr?" fragte Harper, augenscheinlich etwasbeunruhigt.

Nein; er gab uns nur die wiederholte Versicherung, daßHeinrich keine Gefahr drohe. Eben jetzt ist er auf dem Wege,Sie anfznsnchen."

Miß Wharton, es würde jetzt zwecklos sein, wollte ich in Abredeziehen, daß ich keine unbedeutende Rolle in diesem unglücklichenKampfe zwischen England und Amerika spiele. Sie verdanken dasEntkommen Ihres Bruders meiner Neberzengung von seiner Un-schuld und dem Umstande, daß ich ihm meinen Schutz verheißenhabe. Major Dunwoodie ist im Jrrthnm, wenn er glaubt, ichkönne hier öffentlich einen Pardon auswirken. Jetzt aber kannich in der That für sein'Schicksal gut sagen, und ich gebe Ihnenmein Wort, welches einigen Einfluß bei Washington hat, daßVorkehrungen getroffen werden sollen, um seine Habhaftwerdnngzu verhüten. Aber auch von Ihnen fordere ich das Versprechen,daß diese Zusammenkunft und Alles, was zwischen uns vorfiel,tief in Ihrem Herzen bewahrt bleibe, bis Sie meine Erlaubnißhaben, von der Sache zu sprechen."

Franziska gab die verlangte Versicherung, und er fuhr fort:

Der Hausirer und Ihr Bruder werden bald hier sein, aber