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in der Scheide ruhenden Säbels von ausgezeichneter Arbeit ragtezwischen den Beinen des Herrn hervor, welcher nachlässig die Handan dieser Schntzwaffe ruhen ließ. Die hohe Gestalt dieses nnver-mntheten Hüttenbewohners und sein athletischer Ban, der nichts mitdem ihres Bruders oder Harvesss gemein hatte, ließen Franziska,auch ohne die Kleidung, erkennen, daß sie hier ans keinen vonDenen treffe, welche sie suchte. Der eng anliegende Neberrock desFremden war bis zu dem Halse zugeknöpft, und ließ von dcn Knieenan, wo er sich znrückfchlug, büffellederne Beinkleider und Svldaten-stiefel mit Sporen erkennen. Das Haar war ans dem Gesichteznrückgestreift und nach der Mode des Tages reichlich gepudert.Ein runder Hut lag ans den Steinen, welche den Pflasterbodender Hütte bildeten, als ob er einer großen Charte, welche nebstandern Papieren den Tisch überdeckte, hätte Play machen müssen.
Dieß mar für unsere Abenteurerin eine unerwartete Erschei-nung. Sie war so fest davon überzeugt, die Gestalt, welche sie zwei-mal gesehen, sei der Krämer gewesen, daß sie, als sie von seinerMitwirkung bei der Flucht ihres Bruders Kunde erhielt, nicktim mindesten zweifelte, sie werde Beide an dem Orte treffen, anwelchem sie nunmehr einen Andern, einen Fremden, fand. Sieblieb an dem Spalte stehen, ungewiß, ob sie sich znrückziehen oderein doch noch mögliches Erscheinen Heinrichs abwarten solle, alsauf einmal der Fremde die Hand von der Stirne entfernte und,augenscheinlich in tiefem Nachsinnen, den Kopf aufrichtete, wobeiFranziska im ersten Momente die ausdrucksvollen, wohlwollenden,ruhigen Züge Harpcrs erkannte.
Alles, was Dunwoodie von seiner Macht und Denkart gesagt,— Alles, was er selbst ihrem Bruder versprochen, und alles Ver-trauen, welches sein würdevolles und väterliches Benehmen inihr erzeugt hatte, flog an der Seele des Mädchens vorüber; sieöffnete mit ungestümer Hast die Thüre, stürzte zu seinen Füßen undrief, Harpers Kniec umklammernd, ans: