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legten Versteck (denn für einen sulchen mußte sie ihn halten) nndbrachte dann ihr Auge an eine Spalte, um das Innere zu unter-suchen. Es war weder Lampe noch Kerze vorhanden, aber die ansdem trockenen Holz auflodernde Flamme verbreitete in dem inneruRaume genug Licht, um dabei lesen zu können. In einem Winkelwar ein Strohlager, über welches ein paar Betttücher so nachlässighingeworfen lagen, gleich als ob sie seit dem letzten Gebrauch nichtwieder geordnet worden waren. An den Wänden nnd dem Felsenhingen an hölzernen Zapfen, die in die Spalten eingeschlagenwaren, allerlei Kleidungsstücke, welche augenscheinlich für jedesAlter, jeden Stand nnd jedes Geschlecht paßten. Brittische nndamerikanische Uniformen hingen friedlich neben einander, und aneinem Nagel, der ei» Gewand von gestreiftem Kattun, der ge-wöhnlichen Landestracht, trug, befand sich auch eine wohlgepn-derte Perücke — kurz, die Garderobe war so reichhaltig undmannigfaltig, als ob ein ganzes Kirchspiel daraus hätte versorgtwerden sollen.
In der Ecke am Felsen, dem Feuer, welches an dem andernWinkel brannte, gegenüber, befand sich ein offener Speiseschrank,der eine oder zwei Schüsseln, einen Krug nnd die Reste einer unter-brochenen Mahlzeit enthielt. Vor dem Feuer stand ein ans rohenBrettern znsammengezimmerter Tisch mit einem schadhaften Beine.Dieses, nebst einem einzigen Stuhle, machte, mit Ausnahme einigerKüchengeräthschaften, den ganzen Hansrath aus. Ei» Buch, wel-ches der Form nnd dem Umfange nach eine Bibel zu sein schien,lag nnanfgcschlagen auf dem Tische. Für Franziska hatte jedochder Bewohner dieser Hütte das meiste Interesse. Es war ein ansdem Stuhle sitzender Mann, der den Kops in einer Weise, dieseine Gesichtszüge nicht erkennen ließ, auf die Hand stützte, undangelegentlich mit der Untersuchung einiger offen vor ihm lie-genden Papiere beschäftigt war. Auf dem Tische lag ein Paarsonderbar und reich verzierter Reiterpistolen, und der Griff eines