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Lichtes über den seltsamen Grnppen der auf dem Gipfel zerstreu-ten Eichen ans. Es bewegte sich allmählig an der Seite abwärts,bis der ganze Kegel in scharfen Umrissen ans der Beleuchtung desanfgcbenden Mondes hcrvortrat. Obgleich unsere Heldin ohne Bei-hilfe dieses freundlichen Lichtes, welches nun das ganze ebeneLand vor ihr überstrahlte, unmöglich hätte die Höhe erreichenkönnen, so fühlte sie sich doch keineswegs znm Vvrwärtsgehen er-muthigt, denn sic sah jetzt allerdings das Ziel ihrer Wünsche vorsich, aber zugleich wurde sie auch der Schwierigkeiten auf's Neuegewahr, welche sich der Erreichung desselben cntgegenstellten.
Während sic so in peinlicher Ungewißheit überlegte, und baldmit der Furchtsamkeit ihres Geschlechts und ihrer Jahre vor demUnternehmen zurückschrak, bald ihren Bruder auf jede Gefahr hinzu retten entschlossen war, wandte sie ihre Blicke nach Osten, undbetrachtete in ernstem Nachsinnen den Zug der Wolken, welche ohneUnterlaß sie in das frühere Düster cinzuhüllen drohten. Aberselbst wenn eine Natter sie gebissen, hätte sie nicht schneller auf-springcn können, als sie von dem Gegenstand, an welchem sie lehnteund den sie jetzt znm ersten Male sah, znrückfnhr. Die zwei aufge-richteten Pfähle mit dem darübcrliegenden Querbalken und einemroh gearbeiteten Gerüste darunter bezeichneten nur zu deutlich seineBestimmung; auch fehlte der Strick nicht, mit welchem der Nacht-wind spielte. Franziska zögerte nicht länger, sondern flog über dieWiese hin, und befand sich bald an dem Fuße des Felsen, wo sieeinen znm Gipfel führenden Pfad zu finden hoffte. Hier mußtesie eine Weile Halt machen, um zu Athen, zu kommen, und siebenützte diese Zögerung, um sich auf dem Platze umznschcn. DieAnsteignng des Berges war ganz abschüssig, aber sie fand bald einenHeerdenweg, der sich zwischen den übcrhängcnden Felsen »nd durchdie Bäume hinwand, wodurch das Mühsame ihres Vorhabens sehrerleichtert wurde. Nach einem ängstlichen Rückblick begann sieentschlossen ihre Wanderung nach Oben. Jung, rasch und von