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Heinrich gedachte seiner Lage, nnd nahm schnell wieder die de-müthige Haltung seines angeblichen Charakters an. Die uner-klärliche Begeisterung in de» Worten des Hanslrers war bald unterdem Eindrücke der unmittelbaren eigenen Gefahr vergessen, undmit der Erinnerung an das Entscheidungsvolle des gegenwärtigenAugenblicks kehrte in Heinrichs Seele auch wieder die Unruheein, welche er für eine Weile verloren hatte.
„Was seht Ihr, Harvey?" rief er, als er den Hauslrer mitbedenklicher Aufmerksamkeit nach dem Hause, welches sie verlassenhatten, znrückblicken sah; „was seht Ihr vor dem Hanse?"
„Etwas, das für uns nichts Gutes bedeutet," crwiederte derangebliche Priester. „Werfen Sie die Maske nnd die Perückeweg; Sie werden alsbald alle Ihre Sinne nöthig haben — wer-fen Sie sie in den Weg; es ist Niemand vor uns, den ich fürchte,aber hinter uns sind welche, die uns zu einem schrecklichen Wett-rennen Anlaß geben werden."
„So sei es denn," rief der Kapitän, und warf die Zugchvrseiner Verkleidung auf die Straße; „laßt »ns unsere Zeit aufsBeste benützen. Wir brauchen noch eine volle Viertelstunde bisan die Ecke; warum nicht auf einmal darauf losrennen?"
„Bleiben Sie besonnen, Kapitän; sie sind im Aufruhr, abersie werden nicht ohne einen Offizier aufsihcn, wenn sie uns nichtfliehen sehen — jetzt kommt er — er geht nach den Ställen; rei-ten Sie etwas rascher! ein Dutzend ist im Sattel, aber der Offi-zier hält noch, um die Gurten fester anzuzieheu — sie halten unsfür einen leichten Fang; er sitzt ans — Jetzt reiten Sie, KapitänWharton, auf Tod und Leben! Halten Sie sich dicht hinter mir!Wenn Sie mich verlassen, so sind Sie verloren!"
Es bedurfte keiner zweiten Aufforderung. Sobald Harveysein Pferd in Galop setzte, folgte ihm Kapitän Wharton, welchersein armseliges Thier auf das Aeußerste antrieb, auf der Ferse.Birch hatte sich sein Roß selbst ansgelesen, und obgleich es den