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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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er an dem Tage des letzten Gefechts mit dem Feinde einen Hiebbekam/'

Und dn machst einen solchen Lärm, Kerl, weil dn zweifelst,ob der arme Mann dein Gefangener sei oder nicht? Wer, zumTeufel, sollte es denn sonst sein?"

Das weiß ich freilich nicht," erwiederte der Soldat verdrieß-lich,aber wenn er es ist, so ist er kurzer und dicker geworden,und sehen Sie nur selbst, Sir er klappert am ganzen Leibezusammen, als ob er das kalte Fieber hätte."

Das Letztere war nur zu wahr. Cäsar horte dieser kurzenBesprechung mit einer wahren Todesangst zn, und obgleich erüber das glückliche Entrinnen seines jungen Herrn höchlich erfreutwar, so richteten sich doch natürlicher Weise seine gegenwärtigenGedanken ans die Folgen dieser Flucht für seine eigene Person.Die Panse, welche ans die letzte Bemerkung der Schildwachefolgte, trug keineswegs dazu bei, ihn wieder zn ermnthigen. Lieu-tenant Mason war beschäftigt, sich mit eigenen Augen von diesenverdächtigen Erscheinungen zn überzeugen, was Cäsar durch eineOeffnung, die er unter einem seiner Arme ausdrücklich zum Zweckedes Recognoscirens gebildet hatte, gewahr werden konnte. KapitänLawton würde die Täuschung im Augenblick entdeckt haben, aberMason besaß nicht das geübte Auge seines Oberen. Er wandtesich verächtlich zu dem Soldaten und bemerkte mit leiser Stimme:

Der Wiedertäufer, der Methodist, der Quäker, der psalmo-dirende Schuft hat den Jungen mit seinem Flammen- und Schwe-felpfuhl cingeängstigt. Ich will ein wenig hineingehe» und ihndurch ein vernünftiges Gespräch erheitern."

Ich habe wohl sagen hören, daß die Furcht Einen weiß ma-chen könne," sagte der Soldat, indem er sich scheu zurückzog undnach dem Gefangenen hinstierte, als ob ihm die Augen aus denHöhlen springen wollten;aber den königlichen Kapitän hat siezu einem Schwarzen gemacht!"