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Kapitän, der sich noch immer nicht von der Stelle bewegte, undbegann folgendermaßen:
„Ich muß, meine lieben Brüder, Eure Aufmerksamkeit an dieStelle der Schrift verweisen, welche ihr im zweiten Buche Sa-muelis finden werdet, und die in folgenden Worten dort geschrie-ben steht: — ,Und der König klagte um Abner undsprach:, Abner ist nicht gestorben wie ein Thor stirbt;deine Hände sind nicht gebunden, deine Füße sindnicht in Fesseln gesetzt; du bist gefallen, wie man vorbösen Buben fällt. Da beweinete ihn alles Volk nochmehr'. Cäsar, reite zu, sage ich, und bringe das Buch, wiedir befohlen ist, denn die Seele deines Herrn schmachtet nach derHimmelskost, welche es ihm bietet."
„Ein ehrlicher Text!" riefen die Dragoner, „macht fort —macht fort, laßt den Schneemann dableibcn, er kann ebenso gutErbauung brauchen, als ein Anderer."
„Was macht ihr da, ihr Schlingel," rief Lieutenant Mason,der von einem Spaziergange znrückkam, den er gemacht hatte,um sich durch die Abendparade des Milizenregiments belustigenzu lassen; „fort mit euch; Marsch in eure Quartiere — ich hoffe,daß jedes Pferd sauber ist und seine gehörige Streu hat, wennich die Runde mache." '
Der Ton der Stimme des Offiziers wirkte wie ein Zauber,und kein Priester hätte eine ruhigere Versammlung finden können,obgleich er vielleicht eine zahlreichere gewünscht hätte, denn beiMasons Worten war im Augenblick Alles bis auf Cäsars Abbildverstoßen. Der Hausirer benützte diese Gelegenheit, um auf'sPferd zu steigen, wobei er jedoch in seinen Bewegungen immernoch die nöthigc Würde behaupten mußte; denn die Bemerkungender Soldaten über den Zustand der Pferde waren nur zu richtig,und es standen ein Dutzend Dragonerpferde gesattelt und gezäumtbereit, bei dem leichtesten Verdacht ihre Reiter aufzunehmen.
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