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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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entsprechen, und die Gruppe der Verschworenen blieb wiederallein.

Nun, das ging gut," sagte der Hausirer;aber die Haupt-sache ist, den Offizier, der die Wache kommandirt, zu überlisten. 'Er ist Lawtons Lieutenant, und hat Einiges von der Schlauheitseines Rittmeisters in solchen Angelegenheiten gelernt. BedenkenSie, Kapitän Wharton," fuhr er mit einem gewissen Stolze fort,daß jetzt der Zeitpunkt da ist, wo Alles von unserer Besonnen-heit abhängt."

Mein Schicksal kann sich nicht um viel verschlimmern, meinwürdiger Gefährte," sagte Heinrich,aber um Euretwillen willich Allem aufbieten, was in meinen Kräften liegt."

Und was könnte meine verlassene und verfolgte Lage elendermachen?" sagte der Hausirer in der wilden und unzusammeuhän-genden Weise, welche hin und wieder an ihm bemerkt werdenkonnte.Aber ich habe es Einem versprochen, Sie zu retten,und diesem habe ich noch nie mein Wort gebrochen."

Und wer wäre dieß?" fragte Heinrich mit erweckter Neugierde.

Niemand."

Nach einer kleinen Weile erschien ein Mann mit der Nachricht,daß die Pferde an der Thüre bereit seien. Harvey winkte demKapitän mit den Augen und ging voran, die Treppe hinab, nach-dem er vorher der Hausfrau eingeschärft hatte, den Gefangenenallein zu lassen, damit er die heilsame Nahrung, welche er ebenempfangen hätte, gehörig verdauen könne."

Das Gerücht von dem seltsamen Charakter des Geistlichenhatte sich durch die Schildwache an der Thüre von Heinrichs Zim-mer unter den übrigen Dragonern verbreitet, und als Harvey undder Kapitän den Vorplatz des Hauses erreichten, trafen sie auf einDutzend müssiger Soldaten, welche die löbliche Absicht hegten« denEiferer zu necken, und zu diesem Ende sieb um die Pferde versam-melt hatten, als ob sie die Eigenschaften dieser Thiere bewunderten.

Der Spion. 28