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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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anvertraute Gefangene in ernste Selbstbetrachtnng vertieft sei. Erwarf einen Blick stolzer Verachtnng anf den Geistlichen, und rieflaut nach der dienstfertigen Besitzerin des Hauses.

Diese beeilte sich, der Aufforderung im größten Eifer Folgezu leisten, da sie die geheime Hoffnung nährte, Zeugin der sal-bungsvollen Worte an einen sich zum Tode vorbereitenden reuigenSünder sein zu dürfen.

Schwester," sagte der Mann Gottes mit dem würdevollenTone des Lehrers,hast du das Buch im Hanse ,des christlichenVerbrechers letzte Augenblicke, oder Gedanken an die Ewigkeitfür solche, die eines gewaltsamen Todes sterbe,ck?"

Ich habe nie etwas von diesem Buche gehört!" sagte die Ma-trone verwundert.

Wohl möglich; es gibt noch viele Bücher, von denen dunichts gehört hast. Aber der arme Reuige bedarf unumgänglichder in diesem Werke enthaltenen Tröstungen, um im Friedenheimfahren zu können. Eine Stunde darin zu lesen, ist mehr werth,als die Predigten eines ganzen Menschenlebens."

Guter Gott! wer einen solchen Schatz besäße! Wann kames heraus?"

Es wurde zuerst in Genf in griechischer Sprache heransgegeben,und erschien dann zu Boston in einer Uebersetznng. Es ist ein Buch,Weib, das in den Händen eines jeden Christen sein sollte, besondersin den Händen solcher, deren Bestimmnng ist, an dem Galgen zusterben. Man lasse sogleich ein Pferd für diesen Schwarzen da zn-rüsten, daß er mich zu meinem Bruder begleiten kann und ichwill die Schrift noch in guter Zeit herschicken. Bruder, sammle dei-nen Geist; du bist nun anf dem schmalen Pfade zur ewigen Glorie."

Cäsar bewegte sich ein wenig anf seinem Stuhle, blieb jedochsoweit in seiner Rolle, daß er das Gesicht mit den Händen, die mitHandschuhen versehen waren, bedeckt hielt. Die Frau des Hau-ses entfernte sich, um dieser höchst billigen Aufforderung zu