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den ungemeinen Antheil bemerkte, welchen ihr Geliebter an diesemUmstande »ahm; „wir kannte» ihn nicht; er kam des Nachts alsein Fremder zu uns, und blieb, so lange die Wnth des Sturmesanhielt. Aber er schien an Heinrich Antheil zu nehmen, und ver-sprach ihm seine Freundschaft."
„Was?" rief der Jüngling erstaunt; „kannte er denn IhrenBruder?"
„Gewiß; — durch seine Veranlassung geschah es, daß Hein-rich seine Verkleidung ablegte."
„Aber," entgegnete Dunwoodie, und die Ungewißheit bleichteseine Züge, „er kannte ihn nicht als einen Offizier ans der könig-lichen Armee."
„Freilich kannte er ihn als solchen," rief Miß Peyton, „undhieß ihn eben deßwegen vorsichtig sein."
Dunwoodie nahm das vcrhängnißvolle Papier wieder zur Hand,das noch immer an der Stelle lag, wo es ihm entfallen war, undbetrachtete die Schriftzüge auf's Genaueste. Es schien ihm Etwasdie Sinne zn verwirren. Er fuhr mit der Hand über die Stirne,wahrend Aller Augen in ängstlichem Zweifel auf ihn gerichtet wa-ren. Sie scheuten sich jedoch, der Hoffnung aufs Nene Raum zugeben, da sic schon einmal so schrecklich getäuscht worden waren.
„Was sagte er? Was versprach er?" fragte endlich Dunwoodiemit fieberischer Ungeduld.
„Er bot Heinrich für den Fall der Noth seinen Beistand an,und versprach, die Gastfreundlichkeit des Vaters an dem Sohnezu vergelten."
„Sagte er das, als er bereits wußte, daß Heinrich ein brit-tischer Offizier sei?"
„Freilich; es geschah gerade mit Hinweisung auf diese Gefahr."
„Dann," rief der Major laut, indem er seinem EntzückenRaum gab; „dann seid ihr geborgen — dann will ich ihn retten;la, Harper wird nie sein Versprechen vergessen."