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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Schicksal milder geworden sind, meinem Freunde diese Hand durch'sLeben reichen willst, und ich bin zufrieden."

Ich verspreche es," sagte Franziska, ihre Hand ans Dun-woodie's zurückziehend, was Letzterer schvnnngsvoll geschehen ließ,sogar ohne sie an die Lippen gedrückt zu haben.

Nun denn, meine gute Tante," fuhr Heinrich fort,willstdn mich jetzt eine kleine Weile mit meinem Freunde allein lassen?Ich habe ihm noch einige traurige Aufträge anznvcrtranen, undmöchte dir und meiner Schwester den Schmerz ersparen, sie mitanznhvren."

Die Zeit reicht immer noch zu, Washington noch einmal anf-zusnchen," sagte Miß Peyton, indem sie sich gegen die Thnre be-wegte und dann mit hoher Würde zu sprechen fortfnhr:Ich willselbst zu ihm gehen. Sicherlich muß er eine Frau ans seiner eige-nen Kolonie anhvren! auch sind wir ei» wenig mit seiner Fa-milie verwandt."

Warum wollen wir nicht zu Herrn Harper unsere Zufluchtnehmen?" sagte Franziska, indem sie sich jetzt zum ersten Male derAbschiedswvrte ihres Gastes wieder» erinnerte.

Harper?" wiederholte Dnnwoodie und wandte sich mit Blitzes-schnelle zu ihr;was ist mit ihm? Kennen Sie ihn?"

Es ist eine eitle Hoffnung," sagte Heinrich, ihn bei Seiteziehend;Franziska umfaßt jeden, auch den leichtesten Lichtstrahlmit der Zärtlichkeit einer Schwester. Gehe jetzt, meine Liebe, undlaß mich bei meinem Freunde allein."

Aber Franziska las einen Ausdruck in Dnnwoodie's Auge,welcher sic an die Stelle fesselte. Nach einem kurzen Kampfemit ihren Gefühlen fuhr sie fort:

Er hat sich zwei Tage unter unserem Dache aufgehaltener war bei »ns, che Heinrich verhaftet wurde."

Und und kanntet ihr ihn?"

Nein," versetzte Franziska, und haschte nach Luft, als sie