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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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dann sprechen Sie das Schuldig ans über meinen Brnder, wennSie können!"

Was hat Heath für ein Recht, mich zum Henker zu machen,"rief der Veteran heftig aus, und erhob sich mit glutstrahlendemGesichte und unter einem Seeleusturme, der ihm alle Adern schwel-len maclitc.Aber ich vergesse mich. Kommen Sie, meineHerren, lassen Sie uns hinaufgehen; diese schmerzliche Pflichtmuß erfüllt werden."

Gehen Sie nicht gehen Sie nicht!" schrie Franziska mitdem Tone der Todesangst.Können Sie einen Sohn von demHerzen eines Vaters reißen, einen Bruder von der Schwester,ohne eine Regung von Mitgefühl? Sind das die Grundsätze desVaterlandes, dem ich mit so glühender Liebe anhiug? Sind dasdie Männer, die man mich verehren lehrte? Aber Ihr laßt Eucherweichen Ihr hört mich Ihr werdet barmherzig sein undvergeben."

Gehen Sie voran, meine Herren," sagte der Obrist, indemer nach der Thüre winkte und sich mit militärischer Würde auf-richtete, in der eitelu Hoffnung, seine Gefühle zu beruhigen.

O gehen Sie nicht hören Sie mich!" rief Franziska,und drückte seine Hand convulsivisch:Obrist Singleton, Sie sindVater Mitleid Gnade Gnade für den Sohn! Gnade fürdie Tochter. Sie hatten ja auch eine Tochter. An diesem Busenhauchte sie ihren letzten Athem ans; diese Hände schlossen ihreAugen dieselben Hände, die nun bittend gefaltet sind, leistetenihr diesen Dienst, und Sie Sie könnten sie verdammen, dieselbetraurige Pflicht an meinem armen armen Brnder zu üben?"

Ein gewaltiger Sturm kämpfte jetzt in der Seele des Vetera-nen, aber er unterlag nicht, obschon sich ein Seufzer aus seinerBrust hob, der seinen ganzen Körper erschütterte. Er blickte ebenin stolzem Bewußtsein seines errungenen Sieges um sich, aber einzweiter Ausbruch der Gefühle gewann die Oberhand. Sein Haupt,