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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Es ist unmöglich," sagte der Präsident, und bedeckte die Augen,als wolle er dem Anblick der reizenden Sprecherin ausweichen.

Unmöglich? ach, nur eine Woche zögert mit eurem Spruch.Hier ans meinen Knieen beschwöre ich euch, wenn ihr je selbstGnade zu finden hofft, wo euch keine irdische Macht mehr helfenkann laßt ihm nur noch einen Tag Frist."

Es ist unmöglich," wiederholte der Obrist mit fast gebroche-ner Stimme;unsere Befehle sind bestimmt, und wir habe» be-reits zu lange gezögert."

Er wandte sich zwar von der kniecnden Bittstellerin ab, konnteoder wollte ihr aber nicht die Hand entziehen, welche sic mitder Glut des Wahnsinns umklammert hielt.

Entfernt den Gefangenen," sagte einer der Richter zu denOffizieren, welchem Heinrichs Bewachung übertragen war.ObristSingleton, wollen wir uns jetzt znrückziehen?"

Singleton? Singleton?" wiederholte Franziska;dann sindSie Vater und müssen Mitleid haben mit dem Schmerze einesVaters. O, Sie können Sie werden nicht ein Herz verwunden,das schon beinahe gebrochen ist. Hören Sie mich, Obrist Singleton,wie Gott auf Ihre Gebete hören möge in Ihrer Sterbestundehören Sie mich und retten Sie meinen Bruder!"

Bringt sie fort," sagte der Qbrist, indem er ihr sanft seineHand zu entziehen suchte..

Niemand schien jedoch geneigt, zu gehorchen. Franziska wareifrig bemüht, den Ausdruck seines abgewandten Gesichtes zuerforschen, und machte seine Bemühungen, sich zu entfernen,fruchtlos.

Obrist Singleton! wie lange ist es, daß Ihr eigener Sohnin Gefahr und leidend war? Unter dem Dache meines Vaters fander freundliche Pflege in meines Vaters Hanse fand er Aufnahmeund Schutz. O denken Sie an diesen Sohn, den Stolz ihresAlters, den Trost und Schutz ihrer unmündigen Kinder und