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„Wie kann ich das wissen?" cntgegnete Heer Wharion un-ruhig. „Würde Sir Henry mich in einem solchen Geschäft zumVertrauten machen?"
„Wissen Sie etwas von diesem Passe?" er zeigte dabei aufdas Papier, welches Dunwoodie bei Heinrich Whartons Verhaf-tung zu sich genommen hatte.
„Nichts — auf Ehre nichts!" rief der Vater, indem er vorder Schrift, als wäre sie verpestet, zurückfuhr.
„Bei ihrem Eide?"
„Nichts."
„Haben Sie noch andere Zeugen? Die gegenwärtige Aussagespricht nicht zu Ihren Gunsten, Kapitän Wharton. Sie sind unterUmständen anfgegriffen worden, durch welche Ihr Leben verwirktist. Der etwaige Beweis Ihrer Unschuld lastet auf Ihnen. Neh-men Sie sich Zeit zum Nachdenken, und lassen Sie sich nichtaus der Fassung bringen."
Es lag eine fürchterliche Ruhe in dem Benehmen dieses Rich-ters, welche den Gefangene» erbleichen machte. In dem Mitge-fühle des Obristen Singleton konnte er die Gefahr leicht ausden Augen verlieren, aber die unzugängliche, gefaßte Weise derLeiden Andern enthielt eine schlimme Vorbedeutung für sein Schick-sal. Er schwieg und warf einen bittenden Blick auf seinen Freund.Dunwoodie verstand die Aufforderung, und bot sich selbst alsZeugen an. Nachdem er beeidigt war, beeilte er sich mitznthei-len, was er wußte. Seine Anssage änderte in dem Stand derDinge nichts Wesentliches, und Dunwoodie fühlte auch, daßdieses nicht sein konnte, da ihm selbst nur wenig bekannt war,und dieses Wenige eher dazu beitrug, Heinrichs Lage noch mehr zugefährden, als sie zn verbessern. Seine Erzählung wurde ruhigangehört, und ein bedeutsames Kopfschütteln von Seite desschweigenden Mitglieds des Gerichts bekundete nur zu dentlichden Erfolg, welchen sie hervorgebracht hatte.