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„Sie sind der Vater des Gefangenen?" fragte Obrist Single-ton mit gedämpfter Stimme, nachdem er ans Rücksicht für dieAufregung des Zeugen eine Weile inne gehalten hatte.
„Er ist mein einziger Sohn."
„Und was wissen Sie von seinem Besuche in Ihrer Wohnungam verwichenen 29. October?"
„Er kam, wie er Ihnen bereits sagte, um mich und seineSchwestern wieder zn sehen."
„Geschah das in einer Verkleidung ?" fragte der andere Richter.
„Er trug nicht die Uniform seines Regiments."
„Er wollte auch seine Schwestern sehen?" sagte der Präsidentin großer Bewegung: „haben Sie Töchter, Sir?"
„Ich habe zwei — Beide sind in diesem Hause."
„Trug er eine Perücke?" fiel der Offizier ein.
„Er hatte, glaube ich, etwas der Art auf dem Kopfe."
„Und wie lange ist er von Ihnen getrennt gewesen?" fragteder Präsident.
„Ein Jahr und zwei Monate."
„Trug er einen weiten, großen Ueberrock von grobem Zeug?"fragte der Offizier, indem er in das Papier blickte, welches dieAnklagepnnkte enthielt.
„Er hatte einen Ueberrock an."
„Und Sie glauben, daß er aus keinem ander» Punkte herans-kam, als um Sie zn besuchen?"
„Mich und meine Töchter."
„Ein mnthiger Junge," flüsterte der Präsident seinem schwei-genden Kollegen zn. „Ich sehe nichts besonders Arges in diesemEinfall; er ist zwar unbesonnen, zeugt aber von einem liebevollenHerzen."
„Wissen Sie gewiß, daß Ihr Sohn nicht mit irgend einemAuftrag von Sir Henry Clinton kam, und daß dieser Besuch nichtzum Deckmantel anderer Plane diente?"