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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Gütige Vorsehung," rief die erschreckte Tantewelchefürchterliche Verwirrung im Hause! ach, es wird nicht ohne Blut-vergießen abgehen."

Es ist Niemand da, der fechten könnte," crwiederte Jsabella,noch blässer als Miß Peyto».Sitgreave's Charakter ist ein fried-licher, und gewiß würde sich Kapitän Lawton nicht so weit ver-gessen, einen nutzlosen Widerstand zu leisten."

Das südliche Temperament ist rasch und feurig," fuhr dieTante fort,und Ihr Bruder hat den ganzen Tag, so schwacher auch ist, erregt und glühend ansgesehen."

Guter Himmel!" rief Jsabella, die sich nur mit Mühe anSara's Lager aufrecht hielt,er ist von Natur sanft wie einLamm, aber ein Lowe, wenn er gereizt wird."

Wir müssen eine Vermittlung versuche». Unsere Gegenwartwird den Tumult beschwichtigen und vielleicht das Lebe» irgendeines Mitgeschöpfs retten."

Mit diesem Vorsätze, der ihrem Geschleckte und ihrer Naturso angemessen schien, ging Miß Peyton in der ganzen würdevollenHaltung verletzten weiblichen Gefühls nach der Thüre und Jsabellafolgte. Das Zimmer, nach welchem man Sara gebracht hatte,lag in einem Flügel des Gebäudes und stand mit der Haupthalledurch einen langen und dunkeln Gang in Verbindung. Er warjetzt hell, und am Ende desselben sah man einige Gestalten miteiner Hast vorbcieilen, welche die Art ihrer Beschäftigung nichterkennen ließ.

Wir wollen hingehen," sagte Miß Peyton mit einer Festig-keit, die ihr Gesicht Lügen strafte;sie müssen doch unser Ge-schlecht achten."

Sie werden es," rief Jsabella, und ging voran.

Franziska blieb allein bei ihrer Schwester. Die tiefe Stilledes Zimmers wurde jedoch bald durch ein lautes Krache» in denoberen Räumen unterbrochen, und durch die offene Thüre schoß