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„Sie sollen mir diese Beleidigung büßen," rief der Andere,indem er die augebotcne Waffe ergriff. „Die Blutschuld falle ansdas Haupt dessen, der den Kamps reranlaßte."
„Amen! aber halten Sie einen Augenblick, Sir. Sic sind nunfrei und haben Washingtons Paß in der Tasche. Sie sollen zu-erst schießen. Wenn ich falle, so ist hier ein Pferd, das sie allerVerfolgung entziehen wird. Ich mochte Ihnen dann rathe», sichohne alle Zögerung daoou zu machen, denn selbst Archibald Sit-greaves würde in einer solchen Sache die Waffen ergreifen — auchwürden meine Leute nicht besonders geneigt sein, Pardon zu geben."
„Sind Sic fertig?" fragte Wellmere und knirschte vor Wuthmit den Zähnen.
„Komm mit dem Licht hervor, Tom — Feuer!"
Wellmere schoß, und die Quaste flog von dem Epanlette desDragoner-Offiziers.
„Nun ist die Reihe au mir," sagte Lawton, und erhob bedächt-lich seine Pistole.
„Und an mir," brüllte eine Stimme — und zugleich wurdedem Rittmeister die Waffe aus der Hand geschlagen. „Bei allenTeufeln in der Holle, es ist der tolle Virginier! — heran, Jungen,und ergreift ihn! Das ist ein Fang, den wir nicht erwartethaben!"
Obgleich Lawton unbewaffnet war, so raubte ihm doch dieserUebcrfall die Geistesgegenwart nicht. Er fühlte, daß er in Händegefallen sei, von denen keine Schonung zu hoffen war, und strengtedaher gegen die vier Schinder, welche zu gleicher Zeit über ihnherfielen, seine riesigen Kräfte auf's äußerste an. Drei dieserGauner hatten ihn am Halse und an den Armen gepackt, um ihmjeden Widerstand unmöglich zu machen, und ihn mit Stricken zubinden. Es gelang ihm jedoch, einen davon mit einer Gewaltvon sich zu schleudern, daß er gegen das Gebäude flog und eineWeile besinnungslos liegen blieb. Aber der vierte ergriff den