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einer Schnelligkeit zurückznzichcn, welche jedem Versuch einer Ver-folgung Trotz geboten haben wurde, während auf Wellmere, der inunheilverkündendem Schweigen da stand, alleBlicke gerichtet waren.
„Es ist falsch — es ist falsch, wie die Hölle!" rief er endlich,indem er die Faust an die Stirne drückte: „Ich habe nie ihreAnsprüche anerkannt, und eben so wenig können mich die Gesetzemeines Landes dazu zwingen."
„Auch nicht das Gewissen und die Gesetze Gottes?" fragteLawton.
„Wohl, Sir," sagte Wellmere stolz, indem er sich gegen dieThüre znrückzvg — „meine gegenwärtige Lage beschützt Sie. Aberes wird eine Zeit kommen —"
Als er asten das Zimmer verlassen wollte, veranlagte ihn eineleichte Berührung der Schulter, sich umznsehen. Er begegneteLawtons Blicken, welcher ihn mit bedeutungsvollem Lächeln bat,ihm zu folgen. Wellmcre's Gemüthsstimmnng war von der Art,daß er gerne überall hingegangcn wäre, wo er die Blicke desAbschen's und der Verachtung, welche ihm überall begegneten,vermeiden konnte. So gingen sic schweigend mit einander zu denStällen, wo der Dragoner mit lauter Stimme rief:
„Bringt mir den Rvthschimmel heraus."
Der Bediente erschien mit dem gesattelten Rosse. Lawtonwarf dem Thiere kaltblütig den Zügel um den Hals, nahm seinePistolen ans den Halftern und fuhr fort:
„Hier sind Waffen, welche vor diesem Tage manchen ehren-volle» Dienst geleistet haben — ja, und in ehrcnwcrthen Händen,Sir. Es sind die Pistolen meines Vaters, Obrist Wellmere; siethaten ihm gute Dienste in den Kriegen gegen Frankreich, undhaben in meiner Hand für die Freiheit des Vaterlandes mitge-fochten. Kann ich demselben einen bessern Dienst leisten, als wennich einem Elenden das Lebenslicht ansblase, der im Begriffe war,eine seiner liebenswürdigsten Töchter z» schänden?"