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zur Hingebung mehr in der Natur des Weibes, als in der desMannes liegt?"
Wellmere schien bei einer so übel gewählten Unterhaltung alleGeduld zu verlieren. Er sprang von seinem Sitze aus und schrittverstört im Zimmer auf und ab. Der Geistliche, welcher CäsarsRückkehr smit Ungeduld erwartete, hatte Mitleid mit der Lagedes Bräutigams und gab dem Gespräch eine andere Wendung,bis die Ankunft des Schwarzen der ganzen Verlegenheit ein Endemachte. Das Billct wurde dem Doktor Sitgreaves cingehändigt,da Miß Peyton Cäsar» die gemessene Weisung ertheilt hatte, siein keiner Weise mit seinem Auftrag in Verbindung zu bringen.Es enthielt einen summarischen Bericht über die verschiedenen,von dem Wundarzt gemachten Verordnungen, nnd die Meldung,daß dem Schwarzen der Ring übergeben worden sei. Cäsar lieferteihn aus, und ein Zng von Melancholie überflog Sitgreave's Stirne,als er einen Augenblick den Reif schweigend betrachtete nnd dann,ohne ans Zeit und Ort Rücksicht zu nehmen, in folgendes Selbst-gespräch ausbrach:
„Arme Anna, du warst so heiter, wie nur Unschuld und In-'gend ein Herz machen können, als dieser Ring gefertigt wurde,um bei deiner Hochzeit zu dienen; aber ehe die Stunde kam, hatGott dich zu sich genommen. Ach, Schwester, wie viele Jahresind seitdem dahin geschwunden, aber nie konnte ich die Gefährtinmeiner Kindheit vergessen." Ohne zu ahnen, daß seine Worte ge-hört worden, ging er ans Sara zu, steckte den Ring an ihrenFinger und fuhr fort: „Sic, für die er bestimmt war, ruht langeim Grabe, »nd der Jüngling, dessen Geschenk er war, folgte baldihrer geheiligten Seele nach. Nehmen Sie ihn, Miß Wharton,nnd Gott gebe, daß er dazu diene, Sie so glücklich zu machen,als Sie es verdienen!"
Sara fühlte einen Stich durch's Herz, als der Wundarzt indieser Weise seinen Gefühlen Luft machte; aber Wellmere bot ihr