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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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im Regiment erzeugen kann? Oder fleht er wie ein Mann aus,dem es Ernst mit seinem Berufe ist?"

Ein recht achtbarer, ordentlicher Herr, und keineswegs derUnmäßigkeit ergeben, so viel sich ans seinem Aenßern schließenläßt," entgegnetc der Wundarzt;ein Mann, der in der Thatseine Gratias auf eine reckst regelmäßige und geeignete Weisevorbringt."

Bleibt er die Nacht über dort?"

Zuverlässig; erwartet auf die Auswechselung; aber tummelnSie sich, John; wir haben keine Zeit zu verlieren. Ich will nurnoch vorher bei zwei oder drei Engländern, welche morgen mitfort sollen, eine Aderlässe vornehmen, um einer möglichen Ent-zündung vorznbeugen, und bin im Augenblicke wieder da."

Kapitän Lawton hatte bald seine Galla-Uniform angezogen, undals sein Gefährte bereit war, schlugen sie mit einander den Wegnach dem Landhanse ei». Dem Rothschimmcl hatten einige Tage derRuhe so gut bekommen, als seinem Herrn, und Lawton wünschtesehnlichst, als er sein mnthiges Roß an dem früher erwähntenFelsenpasse anhielt, daß sein hinterlistiger Feind, beritten undbewaffnet, wie er selbst, ihm entgegentreten möchte. Aber wederein Feind noch eine sonstige Störung hielt sie in ihrem Ritte auf,und sie erreichten die Locnsten, als die Sonne eben die letztenscheidenden Strahlen in das Thal warf und die Spitzen der ent-laubten Bäume vergoldete.

Der Rittmeister erfaßte jedes nicht ungewöhnlich verhüllte Ver-hältnis; mit dem ersten Blicke, und so sagte ihm das, was er beimEintritt in's Hans bemerkte, mehr, als Doktor Sitgreaves durchdie Beobachtungen eines ganzen Tages erfahren hatte. Miß Peytonhieß ihn mit einem Lächeln willkommen, welches außer den Grän-zen gewöhnlicher Höflichkeit lag, und augenscheinlich mehr aus denGefühlen des Herzens, als aus den Vorschriften der Etiqnctte ent-sprang. Franziska wankte in tiefer Bewegung und mit thränen-