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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Brust des Majors eine unbestimmte Ahnung von Gefahren, welcheder Familie in den Lvensten drohten, erweckt, obschon er sich nichtdenken konnte, woher sic wohl kommen und welcher Art sic seinmochten.

Einige Zeit nach dem Abmarsch des Corps ging der Rittmei-ster vor der Thüre des Hotels ans und ab, und verwünschte in-nerlich sein Schicksal, das ihn in einem Augenblicke, wo ein Zu-sammentreffen mit dem Feinde zu erwarten stand, zu einer rühmlosenUnthatigkeit verdammte. Neben;» antwortete er aus Betty's Fra-ge», welche hin und wieder ans dem Innern des Gebäudes her-aus mit ihrer schrillen Stimme eine nähere Erklärung der mitder Flucht des Hansircrs in Verbindung stehenden Vorfälle ver-langte, die ihr immer noch nicht klar werden wollten. Währenddieser Unterhaltung kam auch der Wundarzt von einem der ent-fernter stehenden Gebäude her, wo er sich bis jetzt mit seinenPatienten beschäftigt hatte, so das; ihm von allen Ereignissen desMorgens, selbst den Aufbruch des Corps nicht ausgenommen, nichtdas Mindeste zu Ohren gekommen war.

Wo sind denn alle die Schildwachen hingckommen, John?"fragte er, während er sich verwundert nmsah,und warum treffeich Sie hier so allein?"

Forr Alles fort, mit Dnnwoodic dem Flusse zu. Sieund mich hat man da gelassen, um für ein paar Blessirte undetliche Weiber Sorge zu tragen."

Nun, cs ist mir lieb," sagte der Wundarzt,daß MajorDnnwoodic so viel Einsicht hat, die Verwundeten nicht weiterschaffen zu lassen. Frau Elisabeth Flanagan, macht, das; ich etwasunter die Zähne kriege, um meinen Appetit beschwichtigen zu kön-nen. Ich muß eine Leiche seciren und habe Eile."

Hier bin ich, Herr Doktor Archibald Sitgreavcs," tönte csans Betty's Munde wieder, die ihr rothes Gesicht durch einzerbrochenes Küchenscnster zeigte;Sic kommen immer zu spät.