verlassen habe, und nur die vorhin ermähnte Schildwachc gestandzu, daß Betty an ihm vorbeigekommen sei, die er der Ordrezufolge hätte passiren lassen.
„Erlogen, du Dieb — erlogen!" schrie Betty, welche mitUngeduld seiner Entschuldigung zngchört hatte. „Willst du einerverlassenen Wittwe die Ehre abschneiden, indem du sagst, ich gehemitten in der Nacht ans dem Felde herum? Ich bin die ganzelange Nacht hier gelegen, und habe so fest geschlafen, wie einWickelkind."
„Hier, Sir," sagte der Sergeant, indem er sich ehrerbietigan Dumvoodie wandte, „ist etwas Geschriebenes in meiner Bibel,was vorhin nicht da stand, denn da ich keine Familien-Notizeneinzutragen habe, so leide ich kein Geschreibsel in diesem heiligenBucheck-
Einer von den Offizieren las laut:
„Gegenwärtiges mag bezeugen, daß, wenn ich meine Frei-heit wieder erlange, dieses allein mit Gottes Hilfe geschieht,dessen heiligem Schutz ich mich demnthig empfehle. Ichbin genöthigt, die Kleider des Weibes zu nehmen, für diesie jedoch in ihrer Tasche eine Entschädigung finden wird.Kraft meiner eigenen Unterschrift
Harvey Birch."
„Was," tobte Betty, „hat der Spitzbube einer armen Wittweihr Alles mitgenommen? — Hängt ihn. — Fangen Sie ihn undlassen Sie ihn hängen, Major, wenn es anders noch Gesetze undGerechtigkeit im Lande gibt!"
„Seht in Eurer Tasche nach," sagte einer der jüngeren Offi-ziere, der sich, unbekümmert um die Folgen, an dem Auftrittebelustigte.
„Ah, meiner Treu!" rief die Waschfrau, als sie eine Guineehervorzog; „das ist ein Juwel von einem Hausirer! Möge er langeleben und sein Handel gedeihen; die Fetzen sind ihm wohl gegönnt