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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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eine freie Regierung Huben, welche »ns, die wir für sic gefochtenhaben, auch belohnen wird."

Oh!" rief Lawton,Eure Ansprüche sind unbestritten; unddiese elenden Tories, welche zu Hans im Frieden leben und fürihre Güter Sorge tragen, sollen mit verdienter Verachtung be-handelt werden. Ich denke, Ihr habt keinen eigenen Grund undBoden?"

Noch nicht aber es müßte schlimm zngehen, wenn ichnichr einen eigenen Herd fände, ehe es znm Frieden kommt."

Recht so; denkt ans Euer» eigenen Vorthcil und Ihr denktans den Vortheil des Vaterlandes; verfolgt den Zweck EuererDienste, lacht die Tories ans, und ich wette meine Sporen gegeneinen rostigen Nagel, Zhr werdet's wenigstens bis znm Distrikts-schreibcr bringen."

Glauben Sie nicht, daß Panldings D Leute rechte Thorenwaren, weil sie dem königlichen Generaladjntantcn nicht dnrch-halsen?" sagte der Mann, der jetzt bei dem freimüthigen Beneh-men des Rittmeisters alle Vorsicht bei Seite legte.

Thoren?" rief Lawton mit bitterem Lachen,ja wohl Tho-ren! König Georg hätte sie besser bezahlt, den» er ist reicher.Sie wären für ihr ganzes Leben gemachte Herren geworden. AberGott sei Dank, cs ist ein durchdringender Geist in dem Volke,der an's Wunderbare gränzt. Leute, die Nichts haben, handeln,als ob die Schätze Indiens von ihrer Treue abhingen; denn nichtAlle sind Schurken wie ihr, sonst wären wir schon lange wiederEnglands Sklaven."

Der Autor hat hier aus einen Gegenstand angespiclt, der ein zu lokales In-teresse hat, um der Mehrzahl der Leser gegenwärtig zu sein. Bekanntlich wurdeAndrst von drei Landleutcn angchalten, welcke wegen der Raubzüge des Feindesaus Kundschast lagen. Der Führer dieses kleinen Häusleins hieß Paulding. DieUncigennützigkeit, mit welcher sie die Anerbietungen ihres Gesangenen znrüikwiesen,ist geschichtliche Thatsache.