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„Wie ?" rief der Schinder, indem er znrückfnhr nnd die Mns-kete ans des Rittmeisters Brnst anschlng, „bin ich verrathen nndstehen Sie mir als Feind gegenüber?"
„Elender!" brüllte Lawton, und sein Säbel klirrte in der stäh-lernen Scheide, als er dem Kerl die Muskete damit ans der Handschlng. „Versuch' es noch einmal, dein Gewehr ans mich anzn-legen, nnd ich Hane dich bis zum Nabel auseinander!"
„Sie wollen uns also nicht bezahlen, Kapitän Lawton?" sagteder Schinder nnd zitterte an allen Gliedern, denn gleichzeitig saher eine Abtheilnng berittener Dragoner anrücken, welche die ganzeBande schweigend umringte.
„Oh, dich zahlen; ja, du sollst deinen Lohn in vollem Maas;erhalten. Hier ist das Geld, das Obrist Singleton für die Ein-bringer des Spions gesendet hat" — er' warf den Gaunern mitVerachtung einen Beutel voll Guineen vor die Füße. „Aber legtdie Waffen nieder, ihr Schurken, »nd seht, ob das Geld richtiggezählt ist."
Die cingcschüchtcrte Bande that, wie ihr befohlen wurde, nndwährend sie dem angenehmeren Theile des Aufrufs begierig Folgeleistete, nahmen einige von Lawton's Leuten heimlich die Flinten-steine ans ihren Musketen.
„Nun," schrie der ungeduldige Kapitän — „ist's recht so?Habt ihr eure versprochene Belohnung?"
„Das Geld ist ganz richtig," sagte der Führer, „nnd nunwollen wir, mit Ihrer Erlaubnis;, nach Hause gehen."
„Halt! so weit hätten wir unser Versprechen gelost. — Nunkommt aber ein Akt der Gerechtigkeit. Wir haben euch für dasEinsangen des Spions bezahlt, aber jetzt wollen wir euch auchfür das Sengen, Rauben nnd Morden züchtigen. Ergreift sie,Jungen, und gebt Jedem von ihnen nach dem Gesetze Moses —vierzig weniger einen."
Dieser Befehl traf keine tauben Ohren. Im Augenblicke