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— ich will Euch hilfreich die Hand bieten, es wieder gut zumachen?'
„Es gibt Wenige, die nicht Etwas drückt," sagte der Hausi-rcr, indem er das stiere Auge auf seinen Gefährten heftete.
„Wahr — die Sünde liegt in der Natur des Menschen —aber cs kömmt bisweilen vor, daß der Mensch Handlungen be-geht, welche ihm zu andern Zeiten großen Kummer machen. Eskann im Grunde doch Keiner wünsche», mit dem Bewußtseineiner schweren Schuld in die Ewigkeit zu gehen."
Harvey hatte die ganze Zeit über de» Ort untersucht, wo erdie Nacht znbringen sollte, und nichts entdeckt, was ihm alsMittel zur Flucht dienen konnte. Da aber das Gefühl der Hoff-nung die Brust des Menschen am allerspätesten verläßt, so achteteder Hansirer wieder mehr aus den Dragoner, und heftete so spä-hende Blicke ans dessen sonnverbrannte Züge, daß Sergeant Hol-lister vor der Wildheit des Ausdrucks, welcher sich in dem Ge-sichte des Gefangenen anssprach, die Augen niedcrschlng.
„Man hat mich gelehrt, die Bürde meiner Sünden zu denFüßen meines Erlösers niederznlegcn," erwiederte der Hansirer.
„Hm, ja — alles Das ist gut genug," versetzte der Andere;„aber man muß sie auch gut zu machen suchen, so lange sich eineGelegenheit dazu bietet. Seit dem Beginn des Krieges hat esstürmische Zeiten im Lande gegeben, und Viele sind ihres recht-mäßigen Eigenthnms beraubt worden. Ich finde cs oft schwer,sogar meine gesetzliche Kriegsbeute vor meinem Gewisse» zu ver-antworten."
„Diese Hände," sagte der Krämer, indem er seine magere»,knöchernen Finger ausstreckte, „haben Jahre lang mit Mühsal ge-kämpft, aber sich nie an fremdem Gute vergriffen."
„Es ist gut, wen» dem also ist," sagte der ehrliche Krieger,„und ohne Zweifel gereicht Euch das zu einer großen Beruhigung.Es gibt drei große Sünden, und wenn der Mensch diese von seinem