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Al(e Mutter Flanagan.
Komm, schenk ein die leere Kann';
Du schenkst ein. wir trinken den Wein.
Gute Betty Flcmagan.
Wer daö arme Leben umfaßt mit Brunst.
Stets ruht auf derselben Stelle,
Und die Ehre tauschet um faulen Dunst.
Bleibt ewig ein feiger Geselle.
Treff' es früh oder spät, wenn Gefahr ist nah,
Ist auch der furchtlose Reiter da.
Alte Mutter ic.
Wenn feindliche Schaaren bedrohen daS Land,
Und Weiber und Liebchen klagen.
So halten wir kühn für die Freiheit Stand,
's gilt Sieg oder Tod da zu wagen.
Wir wollen im Vaterland Herren fein.
Oder lieber vermehren die himmlischen Reih'n.
Alte Mutter rc.
Bei dem Refrain jeder Strophe ermangelte Betty nicht, deran sie gerichteten Aufforderung Folge zu leisten, und dem Geheißder vereinten Chorusstimmen zur großen Belustigung der Sängerbuchstäblich zu entsprechen, wobei sie sich nicht wenig ans die Ehreeinbildete, in dem Gesänge selbst zu fignriren. Die Wirthin hattesich mit einem Getränke oersehen, das ihrem an starke Würze ge-wohnten Gaumen mehr znsagte, als das geschmacklose Geplemperdes Kapitäns Wharton, so daß sie dadurch in den Stand gesetztwar, ziemlich gleich mit der Heiterkeit ihrer Gäste gleichen Schrittzu halten. Der Beifall, welchen Kapitän Lawto» erntete, marallgemein, den Wundarzt ausgenommen, welcher schon bei demersten Chor oon seinem Sitze anfstand und voll klassischen Unwil-lens in der Stube ans und ab ging. Die Bravo's und Bravis-simo's erstickten eine Zeitlang jeden andern Lärm; als diese jedochallmählig nachließcn, kehrte der Doktor zu dem Sänger zurückund rief mit Hitze:
„Kapitän Lawto», ich wundere mich, daß ein anständiger Herrund tapferer Offizier in so ernsten Zeiten keinen andern Gegen-stand für seine Muse finden kann, als solche bestialische Anrufun-gen an das allbekannte Lageranhängsel, die schmutzige Elisabeth