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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Tauf- oder seinem Ekelnamen, wie es ihr gerade am besten zn-sagte, zu nennen, und obgleich sie Allen, welche nicht durch Ge-wohnheit mit ihren guten Eigenschaften vertrant waren, durch-aus unleidlich Vorkommen mochte, so war sie doch der allgemeineLiebling dieser kriegerischen Parteigänger. Ihre Mängel bestandenin einer kleinen Vorliebe für den Branntwein, einer alles Maas,überschreitenden Unreinlichkeit und einer Zunge, welche allenAnstand und alle Schicklichkeit außer Acht ließ ihre Tugendenin einer nnbegränzte» Liebe zu dem adoptirten Vaterlande, großerEhrlichkeit in ihrem nach gewisse» bekannten Grundsätzen geübtennierkantilischen Verkehr mit den Soldaten und einer großen Gnt-müthigkeit. Hiezu kommt noch, daß Betty daS Verdienst hatte,die Erfinderin jenes Getränkes zu sein, welches bis ans diegegenwärtige Stunde allen Patrioten, welche eine Winterreisezwischen den Haupt- und Handelsstädten dieses großen Staatesmachen, unter dem bezeichnenden Namen Cocktail (Hahnenschwanz)bekannt ist. Elisabeth Flanagan war sowohl durch ihre Erziehung,alS durch andere Umstände ausgezeichnet geeignet, die Verbesse-rung deS Branntweins in höchster Vollkommenheit in'S Werk zusehen; denn einmal war sie buchstäblich in fleißiger BenützungdeS HanptbestandthcilS ihrer Erfindung ausgewachsen, »nd dannhatte ihre Bekanntschaft mit den Virginiern sie ans den Wohl-geschmack, welche» die Münze den Kühltränken verleiht, auf-merksam gemacht, wodurch sie in den Stand gesetzt wurde, durcheine weise Verbindung dieser Elemente den fraglichen Artikel erstrecht zu seiner Berühmtheit zu bringe».

Dies; war also die Wirthin deS HanseS, welche, ohne diekalten Nordstürmc zu berücksichtigen, daS rvthe Gesicht ihremankvmmendcn Liebling, Kapitän Lawton, und seinem Gefährten,ihrem Lehrer in wnndärztlichen Angelegenheiten, bis zur Thüreentgegen trug.

Ah, so wahr ich ans Beförderung hoffe, meine liebenswürdige