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des Tages wurde eines der ansehnlichsten dieser Gebäude „einBewirthnngshans für Menschen nnd Bieh" genannl. Ans einemrauhen Brette an einem galgenähnlichen Pfosten, welcher denfrühere» Schild getragen hatte, stand mit Röthel angeschrieben:„Elisabeth Flanaga» ihr Hotel" — ein Witz, welchen sich irgendei» muffiger Spaßvogel des Corps gemacht hatte. Die Matrone,deren Name in dieser Weise zu einer so unerwarteten Wurdeerhoben worden, verrichtete bei dem Corps die Dienste einerMarketenderin, einer Wäscherin nnd, nm uns des Ausdrucks vonKat» Haynes zu bedienen, eines Schürzendvktors. Sie war dieWittwe eines im Dienste gefallene» Soldaten, der, wie sie selbst,auf einer fernen Insel geboren, frühe sein Glück in den Kolonienvon Nordamerika versucht hatte. Sie zog überall mit den Trup-pen hernm, nnd da letztere zu jener Zeit selten länger als aufein paar Tage Halt machten, so sah man den Karre» des Weibesimmer beschäftigt, ziemliche Vorräthe von Artikeln, von denensich annehmen ließ, daß sic die Anwesenheit der Wirthiü stetswillkommen machten, in's Lager zu führen. Bett» wußte mit einerfast übernatürlichen Behendigkeit ihre Wirthschaft anfznschlagenund ihr Geschäft zu beginnen. Bisweilen diente der Karren selbstals Bude, ein ander Mal zimmerten die Soldaten ans Gegen-ständen, wie sie gerade zu habe» waren, ein Obdach zusammen;bei der gegenwärtigen Gelegenheit hatte sie jedoch von einemleeren Gebäude Best» genommen, welches sie, indem sie die zer-brochenen Fenster mit schmutzigen Beinkleidern nnd der halbtrocke-ncn Wäsche der Soldaten verstopfte, gegen die nun ziemlich nach-drücklich werdende Kälte geschützt, nnd zu einem sehr „illegantenLogis", wie sie es nannte, nmgewandelt hatte. Die Mannschaftwar in die anliegenden Scheunen vertheilt, während die Offiziereim „Hotel Flanagan", welches sie scherzweise das Hauptquartiernannten, ihre Niederlage hatten. Bett» war bei jedem Reiterdes Corps wohl bekannt: sie wußte jeden derselben bei seinem