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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
Seite
197
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Das Erscheinen des Doktor Sitgreaves, welcher mit einigerUnruhe die zunehmenden fieberischen Symptome seines Patientenbemerkte, unterstützte diese Weisung, und Lawton entfernte sich,um seinem Nothschimmel, der bei dem Burzelbaume der letztenNacht sein Leidensgefährte gewesen war, einen Condolenzbesuchabzustatten.

Zn seiner großen Freude erfuhr er von dem Bedienten, daßdas Pferd eben so gut Recvnvalcscent sei, als sein Herr, undLawton fand nach mehrstündiger Anwendung von Einreibungen indie Glieder des Thiers, daß es nun wieder im Stande sei, seineFüße in eine systematische Bewegung, wie er cs nannte, zu setzen.Es wurde daher Befehl gegeben, das Pferd zu einem Ritt nachden Kreuzwegen bereit zu halte», sobald dessen Gebieter die Wohl-that der nahen Mittagsmahlzeit mitgenommen habe.

Während dieses vorging, besuchte Heinrich Wharton den Ob-risten Wellmerc auf seinem Zimmer, und es gelang ihm, durchdie Sympathie ihres Geschicks den Engländer wieder zn guterLaune zn bringen. Letzterer wurde dadurch in den Stand gesetzt,aufznstehen, und bereitete sich vor, einem Nebenbuhler zn begegnen,über den er so leichthin, und wie der Erfolg zeigte, so unverstän-dig abgesprochcn hatte. Wharton wußte, daß ihr Unfall, wieBeide ihre Niederlage nannten, eine nothwcndige Folge von desObristen Uebereilnng war; aber er unterließ es, von etwas ande-rem, als von dem unglücklichen Zufall zu sprechen, welcher dieBritten ihres Anführers beraubte, und dem er gntmüthiger Weisedie ganze nachherige Schlappe znschrieb.

Kurz, Wharton," sagte der Obrist, indem er ein Bein ausdem Bette streckte,man könnte es einen Zusammenfluß ungünsti-ger Umstände nennen. Ihr eigenes, nnlenksames Pferd verhin-derte, daß Sie dem Major meinen Befehl bringen konnten, denRebellen bei Zeit in die Flanken zn fallen."

»Sehr wahr," erwiederte der Kapitän, indem er mit dem Fuße