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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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O, Tante Jeanette gibt sich alle Mühe, der Gastfreundlichkeitmeines Vaters Ehre zu machen," cntgegnete das Mädchen lachend,und da ich ihr von der Arbeit weggelanfen bin, so muß ich wohl,um ihre Gunst wieder zu gewinnen, meinen Beistand anbictcn."

Franziska eilte fort, um ihre Tante anfznsnchcn, machte sichaber auf ihrem Wege ernste Gedanken über den Charakter und dieaußerordentliche Reizbarkeit der neuen Bekannten, welche die Zahlder Bewohner des Landhauses vermehrt hatte.

Der verwundete Offizier folgte ihr mit den Angen, als sie sichmit Kindesanmuth nach der Thüre bewegte, und bemerkte nachihrem Verschwinden:

Solch' eine Tante und solch' eine Nichte sind selten zu finden,Jack. Diese scheint eine Fee, aber die Tante ist ein Engel."

Ha, mit deinem Befinden steht cs nicht übel, wie ich sehe,da sich dein Enthusiasmus für das schone Geschlecht wieder zuregen beginnt."

Ich müßte eben so undankbar als unempfindlich sein, wenn ichnicht der Liebenswürdigkeit von Miß Pepton das Wort rede» würde."

Eine gute, mütterliche Dame; doch, was ihre Liebenswürdig-keit anbelangt nun das ist Geschmacksache. Einige Jahre weni-ger, mit aller Achtung vor ihrer Klugheit und Erfahrung, wür-den mir wenigstens weit besser znsagen."

Sie kann noch nicht zwanzig sein," crwiederte Singlctonschnell.

Je nachdem man zählt. Wenn du bei dem Wendepunkt desLebens anfängst gut. Wenn du aber nach der gewöhnlichenWeise rechnest, so mag sie ungefähr ihre vierzig ans dem Rückenhaben."

Dn hältst irriger Weise die ältere Schwester für die Tante,"sagte Jsabclla, indem sie ihre schöne Hand ans den Mund desKranken legte;aber du mußt dich ruhig verhalten! Deine Ge-fühle greifen dich zn sehr an."