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gntmüthigcm Lächeln hinnahm, und die von dem Letzteren mit einergravitätischen Verbeugung des Dankes erwiedcrt wurde. Bei der ge-genwäriigcn Gelegenheit trafen der gekränkte Wundarzt und derhöhnische Dragoner in Singletons Zimmer als ans einem Grundezusammen, wo Beide in dem gleichen Interesse handeln konnten.Sie vereinigten eine Weile ihre Bemühungen, dem verwundetenOffizier Erleichterung zu verschaffen, worauf sich der Arzt nachdem für seine eigene Bequemlichkeit eingerichteten Zimmer znrück-zog. Hier wurde er jedoch nach einigen Minuten durch den Ein-tritt Lawtons überrascht. Der Sieg des Dragoners war so voll-ständig gewesen, das; er fühlte, er könne jetzt der Großmnth Raumgeben; er rief daher, indem er seine» Nock freiwillig anszuziehenbegann, dem Doktor unbefangen zu:
„Sitgreaves, thnn Sie mir den Gefallen und kommen Siemeinem armen Leichnam ein wenig mit dem Lichte der Wissenschaftzu Hilfe."
Der Wundarzt begann bereits, den Spott unerträglich zu fin-den. Als er aber einen Blick auf seine» Kameraden wagte, be-merkte er mit Ueberraschnng seine Vorbereitungen, und in Lawtonsganzem Benehmen einen Ausdruck von Aufrichtigkeit, welcher beiähnliche» Gesuchen nicht in seiner Weise lag. Er milderte daherden beabsichtigten Ausbruch seiner Empfindlichkeit zu der höflichenFrage:
„Bedarf Kapitän Lawton irgendwie meiner Handreichung?"
„Sehen Sie selbst zu, mein lieber Doktor," sagte der Reitergelassen. „Es kömmt mir vor, als ob auf meiner Schulter einRegenbogen in allen Farben spiele."
„Sic haben ganz recht; es ist so," sagte der Andere, indemer den Theil mit vieler Zartheit und Umsicht untersuchte. „ZumGlück ist aber nichts zerbrochen. Es ist ein wahres Wunder, daßSie noch so gut davon gekommen sind."
„O, ich bin von Jugend auf ein rüstiger Springer gewesen,