des Hansircrs, und horchte geduldig auf die weitschweifige» Mitthei-lungen Katy's über die Ereignisse der legten Nacht. Die Haus-hälterin vergaß nicht, insbesondere bei der Größe des Bcrlnsts anGeld, welchen Harvey erlitten hatte, zu verweilen, und sparte kei-neswegs ihre Vorwürfe darüber, daß er ei» Geheimnis; verrathenhabe, welches so leicht zu bewahre» gewesen wäre.
„Denn, Miß Peyton," fuhr sie fort, nachdem sic eine WeileAthen; geschöpft hatte, „ich hätte mir das Geheimnis; nicht einmalmit meinem Leben entreißen lassen. Sie konnten ihn im äußerstenFalle doch nur nmbringen, jetzt kann man aber sagen, das; sie ihnan Leib und Seele todtgeschlagen haben, oder waS dasselbe ist,sie haben ihn zu einem verächtlichen Landstreicher gemacht. Essoll mich Wunder nehmen, wenn er jetzt zu hcirathc» gedenkt, oderwer ihm Hans halten wird. Was mich anbclangt, so ist mirmein guter Name zu kostbar, um bei einem ledigen Manne zu blei-ben, obgleich er, im Grunde genommen, nie daheim ist. Ich binentschlossen, ihm heute noch zu sagen, das; ich nach de»; Leichen-begängnis; keine Stunde inehr als ledige Person i» seinen; Hansebleiben will. Und ihn heirathcn? — daran mag ich gar nichtdenken, wenn er sein Wanderleben nicht ansgibt und mehr in derHcimath bleibt."
Die gütige Wirthin in den Locnstcn ließ Katy ihre überströ-menden Gefühle ausgicßc», und brachte durch einige umsichtige Fra-gen, welche eine tiefere Kenntnis; von den Winkelzügen des mensch-lichen Herzens ans den; Felde der Liebe verriethcn, als sich von einerJungfrau wohl erwarten ließ, ans der Hanshältcrin genug heraus,um sich von der Unwahrscheinlichkeit zu überzeugen, das; Harveyje seine Person und die kümmerlichen Ueberreste seiner GlücksgüterKaty Haynes anbietcn werde. Sic äußerte daher, das; sie beidem gegenwärtigen größeren Umfange ihres Hauswesens eines Bei-standes bcnöthigt sei, und drückte den Wunsch ans, Katy möchteihren Aufenthalt nach den Loensten verlegen, im Falle der Hansirer