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6 (1853) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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hatte ihn mit dem zweiten ausgestattet, und er gab sich in derThat auch alle Mühe, die beide» andern Erfordernisse seines Glau-bensbekenntnisses zu bethätigen. Es war ei» Licblingssprnch vonihm, daß die Augen das allerletzte und die Kinnladen das vor-letzte seien, was von dem Tod angegriffen werde, und hierausfolgerte er, daß die Natur sonnenklar habe beweisen wollen, derMensch solle nach seinem eigenen Gutdünken bestimmen, was indas Heiligthnm seines Mundes zngclassen werde» dürfe; wennman daher keinen Appetit mehr habe, so müsse man das blvssich selber znschreiben. Der Wundarzt, dem diese Ansichten seinesPatienten nicht unbekannt waren, betrachtete den Rittmeister, alser ihm und Mason so höflich den Rücken zukehrte-, mit einemBlicke mitleidiger Verachtung, steckte die Phiolen, welche er ans-gepackt hatte, mit einer Sorgfalt, die fast an Verehrung gränzte,wieder in seine lederne Feldapotheke, schwang, als er fertig war,trinmphirend seine Säge und entfernte sich, ohne sich so weit her-abzulassen, die Abschiedsbcgrnßnng des Reiters einer Beachtungzu würdigen. Mason bemerkte an dem Athmen des Kapitäns,daß sei» eigenesgute Nacht" wohl nicht mehr gehört werden dürfte,und beeilte sich, den Damen sein Kompliment zu mache», woraufer zu Pferde stieg und seinem Zug in vollem Galop nachsprengte.

Zehntes Kapitel.

Der Geist im Scheiden noch den Thenrcn ruft,

Sein letzter Llick verlangt nach frommen Thränen;Denn Lrebe stirbt selbst nickt im ModerduftUnd in der Asche glimmet fort ihr Sehnen.

Gray.

Die Besitzungen des Herrn Wharton dehnten sich rund umseine Wohnung auf einige Entfernung ans; der größte Theil desBodens war jedoch nnangebaut, und trug nur hin und wieder ein